Relegation im Fokus: Bielefeld will den Klassenerhalt
Die Saison ist vorbei, zumindest für 16 der 18 Teams aus der 2. Bundesliga. Für Greuther Fürth und Arminia Bielefeld wird es noch einmal richtig ernst. Beide können in diesen letzten beiden Spielen alles gewinnen, oder eben alles verlieren. Für die Ostwestfalen gilt es am Freitagabend und Montagabend (jeweils 20:30 Uhr) sich gegen den Noch-Drittligisten SV Darmstadt 98 durchzusetzen, um nicht nach nur einem Jahr im Fußball Unterhaus wieder in die 3. Liga absteigen zu müssen. Nach dem hochdramatischen 3:2 Sieg über Dynamo Dresden hat die Mannschaft den Mut zum Klassenerhalt wieder gefunden.
"50:50 Spiel"
Dass Arminia überhaupt die Möglichkeit bekommt sich die Klasse noch sichern zu können, verdanken sie einem ganz starken Endspurt in der Saison. Nach 31 Spieltagen lag man drei Punkte hinter dem Relegationsplatz und hatte 2014 erst ein Spiel gewonnen. Doch drei Spiele und sieben Punkte später scheinen die Blauen wieder in Form gekommen zu sein. Für Toptorjäger Fabian Klos ist die Angelegenheit gegen Darmstadt dennoch ein 50:50-Spiel, bei dem es beide Male richtig eng werden könnte. Die Formkurve der beiden Teams spricht zwar für die Ostwestfalen, aber der Gegner aus Darmstadt hatte auch schon länger Zeit sich auf die Relegation vorzubereiten und steht besonders in der Defensive enorm sicher.
Statistik sieht keinen Favoriten
Glaubt man den Zahlen, so wird es in der Tat ein hoch spannendes Duell zwischen den beiden. Viermal gab es die Partie der beiden in der Bundesliga. Einmal gewannen die Bielefelder, einmal die Lilien und zweimal gab es ein Remis bei 7:3 Toren für die Arminen. In der 3. Liga gab es ebenfalls vier Spiele, von denen Arminia zwei gewann und eines verlor bei 6:10 Toren gegen den Zweitligisten. In den vergangenen beiden Jahren konnte jeweils einmal der Zweit- und einmal der Drittligist die Relegation gewinnen. Eine Tendenz lässt sich also kaum ablesen und lässt durchaus torreiche und spannende Spiele erwarten.
Wer hat die besten Nerven?
Für die beiden Spiele wird für Trainer Norbert Meier ganz entscheidend sein, wer von seinen Jungs die besten Nerven hat. Schon in Dresden stand das Team enorm unter Druck und konnte überzeugen. Fehlen werden in jedem Fall Manuel Hornig, Dennis Riemer, Philipp Heithölter, Oliver Petersch und im Hinspiel auch Thomas Hübener. Brisant ist außerdem, dass Fabian Klos bei einer weiteren gelben Karte gesperrt wäre. Auch Patrick Schönfeld und Tim Jerat sind von einer Sperre bedroht. Bei den Gästen dagegen gibt es keine drohenden Sperren.
FOTO: ostwestfalensgloria.de
„Die Saison ist vorbei, zumindest für 32 der 34 Teams aus der 2. Bundesliga.“
Merkt ihr selbst .. oder?