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Röser und Gözütok verlassen FCK: "Für uns nicht realistisch darstellbar"

© IMAGO / Jan Huebner

Beim 1. FC Kaiserslautern stehen weitere Personalentscheidungen aus. Gegenüber der "Rheinpfalz" sprach Sport-Geschäftsführer Thomas Hengen über mehrere Spieler im Kader. Fest steht, dass Lucas Röser und Anil Gözütok den Verein nach dem Aufstieg verlassen werden, weil die Perspektive am Betzenberg nicht vorhanden ist. In anderen Fällen ist die Zukunft offen.

Ciftci in Verhandlungen

Lucas Röser kam vor drei Jahren nach Kaiserslautern, doch bei 40 Pflichtspielen für die Roten Teufel ist das Torkonto bei sechs Treffern stehen geblieben. Eine Leihe zu Türkgücü München brachte nicht den erhofften Durchbruch – und dann fiel der 28-Jährige die komplette Aufstiegssaison wegen eines Kreuzbandrisses aus. Zum offiziellen Saisonende läuft der Vertrag nun aus und wird nicht verlängert. "Die Zweite Liga ist für uns nicht realistisch darstellbar", kommentierte Thomas Hengen den Abschied. Ähnlich sieht es bei Anil Gözütok aus, der 21-Jährige hätte kaum Aussichten auf Einsatzminuten bei den Lautrern gehabt.

"Wir würden ihm und uns keinen Gefallen tun. Anil muss nun lernen, sich im Erwachsenen-Fußball durchzusetzen", verabschiedete Hengen entsprechend auch den Youngster. Hikmet Ciftci, der mit einer Verlängerung in Kaiserslautern liebäugelt, soll dagegen auch beim FCK bleiben. Allerdings liegen Verein und Management des Spielers in den Verhandlungen "weit auseinander", wie Hengen einblicken ließ. Gerüchte um ein Interesse an Linksverteidiger Kenneth Paal (PEC Zwolle) ließ der Sport-Geschäftsführer unkommentiert.

Vier Fragezeichen im Kader

Offen ist derweil die Zukunft von Marius Kleinsorge und Elias Huth, die von ihren jeweiligen Leih-Geschäften zurückkehrten. Während Kleinsorge die Freigabe vom Verein bekam, um sich nach einem neuen Klub umzuschauen, liegt bei Huth bereits ein konkretes Angebot vor – und es ist kein Geheimnis, dass der Angreifer beim Halleschen FC angesichts von zehn Toren in 18 Rückrunden-Spielen aufblühte. Allerdings verlängerte sich der Vertrag des 25-Jährigen durch den Aufstieg automatisch.

Unklarheiten gibt es zudem noch bei Torhüter Avdo Spahic, der zuletzt mit dem MSV Duisburg in Verbindung gebracht wurde. Hengen ordnete die Gerüchte ein: "Es gibt keine Anfrage und ich habe vom ihm auch nichts gehört, dass er sich verändern möchte." Allerdings müsste Spahic in der kommenden Saison mit zwei Neuzugängen im Tor konkurrieren – zunächst mit Julian Krahl, der ohnehin als Ersatzmann eingeplant ist, dann aber auch mit Bundesliga-Keeper Andreas Luthe. Wenig Perspektive hat außerdem Nicolas Sessa, dessen Vertrag sich ebenfalls automatisch verlängerte. "Wir gehen offen und ehrlich miteinander um. Er ist immer positiv – aber er muss halt regelmäßig spielen", so Hengen. Das war in Lautern zuletzt nur sporadisch der Fall.