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Rostock: Van Drongelen "will öfter auf dem Platz stehen“

Hansa Rostock / Toni Rohmann

Durch die Verpflichtung des neuen Trainers Patrick Glöckner werden bei Hansa Rostock die Karten neu gemischt. Dadurch rechnet sich auch Abwehrspieler Rick van Drongelen nach zuletzt eher nur sporadischen Einsatzzeiten eine neue Chance bei der Kogge aus.

"Mit Glöckners Spielstil entwickeln“

"Wir haben jetzt einen neuen Trainer. Im Dezember und im Trainingslager haben wir Zeit, uns mit seinem Spielstil zu entwickeln“, beschrieb van Drongelen in der Bild-Zeitung seine Hoffnungen auf Veränderungen unter Glöckner.

An seinen Ambitionen ließ der von Bundesligist Union bis Saisonende ausgeliehene Niederländer keine Zweifel: "Natürlich will ich, dass sich im neuen Jahr noch öfter auf dem Platz stehe. Darum bin ich ja nach Rostock gekommen.“

In seinen ersten beiden Spielen an der Seitenlinie setzte Glöckner nur bedingt auf van Drongelen. Beim 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg kam der 23-Jährige auch nicht im Spielverlauf von der Bank aus zum Zuge, und beim folgenden 1:0-Sieg zum Jahresabschluss bei Eintracht Braunschweig schickte Glöckner den Verteidiger erst zur zweiten Halbzeit aufs Feld. Seinen fünften und bislang letzten Einsatz in Hansas Anfangsformation bestritt der van Drongelen bereits vor über einem Monat bei der 0:2-Heimpleite gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Für den zweiten Saisonabschnitt nach der Winterpause hat van Drongelen immerhin schon genaue Vorstellungen von seiner Rolle. "Ich fühle mich wohler links oder zentral, weil mein linkes Bein stärker ist“, machte der ehemalige Hamburger geschickt öffentliche Eigenwerbung.

Der ehemalige Junioren-Nationalspieler trauert der verpassten Hochphase von Union Berlin im Oberhaus in keinster Weise nach. "Ich weiß, dass ich wenig Chancen bekommen hätte. Aber ich bin jetzt in Rostock, und hier Erfolg mit der Mannschaft zu haben, ist mir wichtiger“, macht von Drongelen seine Prioritäten deutlich.