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S04 in Hannover weiter angriffslustig: "Terodde weiterhin sehr fokussiert"

© IMAGO / Laci Perenyi

Vier von fünf Spielen konnte der FC Schalke 04 zuletzt für sich entscheiden, die Formkurve der Königsblauen zeigt damit steil nach oben. In Hannover (Freitag, 18:30 Uhr) will die Elf von Cheftrainer Dimitrios Grammozis ihren Lauf fortsetzen. Die Personallage entspannt sich derweil.

Trio wieder im Teiltraining

Neun Tore für zwölf Punkte – die jüngste S04-Bilanz gibt Anlass zu denken, dass die Königsblauen inzwischen in der 2. Bundesliga angekommen sind. Das Sturm-Duo um Simon Terodde und Marius Bülter hat sich eingespielt, die Vorbereiter in den Personen von Dominick Drexler, Rodrigo Zalazar oder Thomas Ouwejan fassen mehr Selbstvertrauen und die Abwehr des Absteigers hält dicht. Nun kommt auch noch hinzu, dass Cheftrainer Dimitrios Grammozis schon bald auf einige Langzeitverletzte zurückgreifen könnte.

"Wir haben die Pause nutzen können, um ein paar Jungs ans Mannschafstraining heranzuführen", erklärte der Coach vor dem Auswärtsspiel in Hannover. "Danny Latza konnte schon ein paar Teile mitmachen, Salif Sané und Blendi Idrizi auch. Aber alle noch keine Zweikämpfe, sondern Passübungen", so Grammozis. Ob einer der Akteure bereits eine Option für die Partie am Freitagabend wird, ist offen. Selbst Torwart-Routinier Michael Langer ist nach seinem Kreuzbandsriss wieder dabei: "Michi Langer ist seit dieser Woche wieder bei uns und absolviert sein Reha-Programm. Er hat uns nicht nur als Torwart gefehlt, sondern auch als Typ, da er der Mannschaft sehr guttut."

"Ein bisschen Pause tat gut"

Nun haben die Schalker den niedersächsischen Gegner aus Hannover vor der Brust. "Beide Vereine haben Tradition, beide haben ein super Fan-Lager. Ich freue mich darauf, dass in diesem Spiel zahlreiche unserer Fans mit dabei sein werden. Deswegen ist die Vorfreude sehr groß", bereitete Grammozis sich und seine Mannschaft auf ein stimmungsvolles Spiel in der HDI-Arena vor. Nach der bisherigen Bilanz ist der Erfolgshunger bei den Königsblauen geweckt. Und die Tatsache, dass sich Simon Terodde den alleinigen Rekord als Zweitliga-Rekordtorschütze ausgerechnet beim Klub von Vorgänger Dieter Schatzschneider holen kann, spielt ebenfalls mit.

"Simon Terodde ist weiterhin sehr fokussiert, hat aber auch die notwendige Lockerheit, um solch eine Partie anzugehen. Ich bin sehr positiv gestimmt, dass er auch in Hannover zu seinen Möglichkeiten kommen wird", zeigte sich Grammozis zuversichtlich. Dazu benötigt es aber wieder die Vorarbeit seiner Teamkollegen. Gerade Thomas Ouwejan stach zuletzt hervor – und hat die Akkus wieder aufgeladen: "Nach den vielen Spielen zuletzt tat es mir ganz gut, ein bisschen Pause zu haben. Natürlich arbeitet man weiter, aber man nimmt sich auch seine Pausen, um sicherzugehen, dass der Körper fit ist für die bevorstehenden Spiele." In Hannover geht es los.