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Sandhausen: Keita-Ruel und Ouahim ohne Zukunft

imago images / Jan Huebner

Für Stürmer Daniel Keita-Ruel und Mittelfeldspieler Anas Ouahim stehen beim SV Sandhausen die Zeichen auf Abschied. Das Duo hat bei Trainer Alois Schwartz keine Zukunft mehr und dürfte die Kraichgauer noch in der laufenden Wintertransferperiode vorzeitig verlassen.

Duo bei Liga-Generalprobe nicht mehr im Kader

Deutlichstes Zeichen für ihre mangelnde Perspektive am Hardtwald war nach Angaben des Fachmagazins kicker zuletzt der Verzicht von Schwartz auf beide Spieler bei der Generalprobe für den Saisonwiederbeginn gegen den FC Basel (1:3). Keita-Ruel und Ouahim standen dabei nicht einmal mehr im SVS-Kader.

Die Entwicklung hatte sich in den vergangenen Monaten bereits abgezeichnet. Weder Keita-Ruel noch Ouahim gehörten in den zurückliegenden Wochen oft nicht einmal mehr zur zweiten Reihe.

Keita-Ruel blieb in seiner zweiten Saison in Sandhausen weit hinter den Erwartungen zurück. Nur ein Treffer in der ersten Hinrunden-Hälfte bedeuteten eine Enttäuschung, ehe den 32-Jährigen obendrein langwierige Knieprobleme plagten. Aus den letzten acht Punktspielen stehen für Keita-Ruel nur insgesamt zwei Einsatzminuten zu Buche. In der vergangenen Spielzeit gehörte der 2020 vom damaligen Ligakonkurrenten SpVgg Greuther Fürth verpflichtete Angreifer mit zwölf Toren in 31 Begegnungen noch zu den Begegnungen.

Auch Ouahim war seit dem Herbst erkennbar zu einem Auslaufmodell geworden. Nach seiner Rückkehr im vergangenen Sommer vom Leihengagement bei Drittligist 1. FC Kaiserslautern kam der marokkanische Ex-Juniorennationalspieler lediglich fünfmal zum Zuge und in den neun Begegnungen vor der Weihnachtspause sogar nur noch einmal zu einem 21-minütigen Kurzeinsatz. Für die drei letzten Spiele des vergangenen Jahres wurde der 24-Jährige nicht einmal mehr für den Kader nominiert.

SVS sucht bis zu drei neue Spieler

Parallel zur Ausdünnung seines Kaders sucht der Abstiegskandidat vor dem ersten Liga-Spiel des neuen Jahres am Sonntag gegen Aufstiegsanwärter Jahn Regensburg noch Verstärkungen. Dem Vernehmen nach sollen zur Sicherung des Klassenerhaltes bis zu drei neue Spieler an den Hardtwald gelockt werden.