• Facebook
  • Twitter

SC Paderborn kann noch gewinnen: Erster Sieg seit 232 Tagen

osnapix

232 Tage sind seit dem letzten Pflichtspielsieg des SC Paderborn ins Land gezogen, am Sonntag durften die Ostwestfalen ausgerechnet bei Lokal-Rivale SC Wiedenbrück erstmals nach über sieben Monaten wieder als Sieger vom Platz gehen. Auch Torjäger Dennis Srbeny konnte beim Pokalauftritt seine persönliche Schreckensserie beenden.

"Haben sehr gute Grundlage"

Am 25. Januar legte Dennis Srbeny den Ball für Christopher Antwi-Adjei auf, der zum Führungstreffer gegen den SC Freiburg einnetzte. Der mittlerweile abgewanderte Abdelhamid Sabiri setzte noch ein Tor oben drauf und Paderborn durfte in der Bundesliga nach einem 2:0-Auswärtssieg noch einmal Hoffnung schöpfen – es sollte allerdings der letzte Sieg der Ostwestfalen für über sieben Monate werden.

Erst am Sonntag beim SC Wiedenbrück konnte der Bundesliga-Absteiger seine Horrorserie von 15 Spielen infolge ohne Sieg beenden, dafür musste ausgerechnet ein Regionalligist herhalten. "Wir haben nichts anbrennen lassen und haben auch verdient mit 5:0 gewonnen", zeigte sich Routinier Sven Michel mit seinem Team wieder von einer starken Seite, die in Paderborn lange niemand mehr gesehen hatte. Auch die Neuzugänge um Maximilian Thalhammer, der die Schaltzentrale der Ostwestfalen neu besetzt, haben sich für den Erfolg eingebracht: "Ich glaube, man hat das gesehen. Die Rädchen haben sehr gut ineinander gegriffen und wir haben eine sehr gute Grundlage."

Srbeny trifft erstmals seit Mai

Ein Rädchen, das auch wieder funktionierte, hieß Dennis Srbeny. Nach seiner Rückkehr in Paderborner Gefilde schoss der Mittelstürmer zwar fünf Bundesliga-Tore, das letzte davon aber schon im Mai. Seitdem blieb der 26-Jährige torlos – auch in Testspielen. "Ich habe in keinem Vorbereitungsspiel getroffen, das hat schon an mir genagt", gestand Srbeny nach der Pokalpartie ein. Für die er sein Team loben musste: "Die Tore waren heute nicht schwer zu erzielen, ein großes Kompliment."

Beim 5:0-Sieg habe der SCP "vieles gut gemacht" und einen Eindruck hinterlassen, der nun Hoffnung für den Zweitliga-Start macht. Zuletzt hatte der Coach seine Schützlinge in die Kritik genommen, weil ihn die letzten Vorbereitungsspiele gegen Düsseldorf und Lübeck nicht zufrieden stellten. Heute heißt es: "Wir können zufrieden sein."