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Schalke bestätigt: Großverdiener Mascarell verlässt die Königsblauen

© IMAGO / RHR-Foto

Mit Omar Mascarell kann der FC Schalke 04 den nächsten Großverdiener von der Gehaltsliste streichen. Der Spanier wechselt mit sofortiger Wirkung zum FC Elche, wo er zukünftig in der höchsten Spielklasse der Heimat spielen kann. Im vergangenen Jahr führte der 28-Jährige die Schalker noch als Kapitän auf das Feld.

"Keine Zukunft" in Liga 2

"Für Omar gilt letztlich dasselbe wie für Matija Nastasic und andere Spieler, die Verträge mit einem gewissen finanziellen Volumen besitzen, nämlich dass sie keine Zukunft in der 2. Bundesliga haben", erklärte S04-Sportdirektor Rouven Schröder im Rahmen der offiziellen Mitteilung, dass Mascarell die Königsblauen verlassen wird. Bereits am Vormittag kursierten Gerüchte um einen Wechsel des Spaniers in die Heimat, nachdem ein Video aufgetaucht war, welches Mascarell bereits im Trikot des FC Elche zeigte. Der Abgang bahnte sich prinzipiell schon seit dem Bundesliga-Abstieg an, trotzdem zeigte der 28-Jährige stets Sportsgeist, wie Schröder betonte: "Trotz dieser schwierigen Situation hat er sich in den vergangenen Wochen sehr professionell verhalten und die Mannschaft so gut er konnte unterstützt. Wir wünschen Omar für seine private und sportliche Zukunft alles Gute."

71 Pflichtspiele für Schalke

Mascarell wechselte vor drei Jahren nach Gelsenkirchen, nachdem er sich zuvor auf Leihbasis bei Eintracht Frankfurt bewies. Insgesamt zehn Millionen Euro überwies Schalke damals als Ablösesumme an Real Madrid, um den Spanier bis 2022 an sich zu binden. Nun wird Mascarell ein Jahr vor Vertragsende wieder abgegeben, nachdem er in 71 Pflichtspielen für die Königsblauen auflief. Insgesamt 22 Mal führte der zentrale Mittelfeldspieler seine Mannschaft dabei in der Liga als Kapitän auf das Feld. Gleichzeitig war Mascarells Zeit in Gelsenkirchen aber auch von Verletzungen geplagt, unter anderem erlitt der Spanier Leistenprobleme, eine Adduktorenverletzung und muskuläre Probleme. Jetzt erleichert sein Abgang das Gehaltsgefüge.