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Schindler wechselt zu 96: "Als 18-Jähriger von der Tribüne aus zugeschaut"

© imago images / Herbert Bucco

Hannover 96 bastelt weiter an dem Kader, der die Niedersachsen in die Bundesliga zurückführen soll. Für ein Jahr leihen die Roten deshalb Kingsley Schindler vom 1. FC Köln aus. Für den Flügelspieler ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Schindler war U19-Spieler

Im Sommer 2016 wechselte Kingsley Schindler aus der Regionalliga-Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim zu Holstein Kiel in die 3. Liga, anschließend gelang dem Flügelstürmer mit den Störchen beinahe der Durchmarsch in die Bundesliga. Dorthin hat es den gebürtigen Hamburger schließlich auch geführt, bis 2023 steht Schindler beim 1. FC Köln unter Vertrag. Dort war der 27-Jährige zu Saisonbeginn gesetzt, nach dem 12. Spieltag setzte Cheftrainer Markus Gisdol den offensiven Flügelspieler aber nur noch zwei Mal ein.

Schindler, der in 56 Zweitliga-Einsätzen für Kiel ganze 30 Scorer-Punkte sammelte, wechselt nun zu Hannover 96 in die 2. Bundesliga zurück. In der Saison 2011/12 lief der Außenbahnspieler in der U19-Mannschaft der Roten bereits auf. "Als jetzt der Kontakt mit 96 zustande kam, war mir sofort klar, dass ich das machen möchte. Ich habe hier als 18-jähriger Nachwuchsspieler den Profis von der Tribüne aus zugeschaut", erinnert sich der 27-Jährige an die damalige Zeit zurück. Für ein Jahr wird er nun von Hannover ausgeliehen, sein Vertrag in Köln gilt noch bis 2023.

Passlack und Seguin im Gespräch

Laut "Bild"-Zeitung führt die Sportliche Leitung in Hannover zudem noch Gespräche mit Felix Passlack. Das Dortmunder Talent ist auf der gesamten rechten Außenbahn und im zentralen Mittelfeld einsetzbar, wurde vor fünf Jahren sogar mit der Fritz-Walter-Medaille für herausragende Talente in Gold ausgezeichnet. Seitdem versuchte sich der 22-Jährige in Hoffenheim, Norwich und Sittard – für einen Preis knapp unter einer Million Euro soll der BVB aber jetzt zu einem Verkauf bereit sein. Ein Tausch zwischen Edgar Prib und Fürth Paul Seguin schließen die Kleeblätter laut demselben Bericht zur Zeit wohl aus.