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Schluss für Pfitzner? BTSV-Fanliebling soll Nachwuchstrainer werden

© imago images / Karina Hessland

Als gebürtiger Braunschweiger verbrachte Marc Pfitzner beinahe seine gesamte Karriere bei der Eintracht, aber mit der Rückkehr in die 2. Bundesliga soll die Karriere als aktiver Profi-Fußballer für den defensiven Mittelfeldspieler zu Ende gehen – so der Wunsch des Vereins. Denn Pfitzner liegt ein Vertragsangebot vor, allerdings als Nachwuchstrainer.

Pfitzners zweite Profi-Beförderung

Vor zwölf Jahren stieg Marc Pfitzner erstmals aus der Zweitvertretung von Eintracht Braunschweig zu den Profis auf, die Geschichte wiederholte sich im Frühjahr 2019. Der Braunschweiger Fanliebling kehrte nach zwei Jahren in der U23-Mannschaft von Werder Bremen im August 2018 zur Eintracht zurück, sollte dort mit seiner Erfahrung und Persönlichkeit die nächste Generation der niedersächsischen Löwen an den Profi-Fußball heranführen. Ein halbes Jahr später kam es anders, Pfitzner wurde von Ex-Coach André Schubert wieder in der ersten Mannschaft eingesetzt. Seitdem absolvierte Pfitzner 44 Pflichtspiele in der 3. Liga und steuerte eine Vorlage beim entscheidenden 3:2-Sieg gegen Mannheim zum Aufstieg und der Rückkehr in die 2. Bundesliga bei.

Trainer im Nachwuchsbereich

Nun liegt dem 35-Jährigen ein neues Vertragsangebot der Eintracht vor, sein Arbeitspapier lief in diesem Sommer aus. Gültig ist das Angebot allerdings nicht für einen Zweitliga-Vertrag, sondern für eine Stelle als Trainer im Nachwuchsbereich – Pfitzner kann sich demnach entscheiden, ob er seine Fußballschuhe nun an den Nagel hängen wird. Cheftrainer Daniel Meyer und Sportdirektor Peter Vollmann planen zumindest nicht mehr damit, den Routinier in der zweithöchsten Spielklasse noch einmal einzusetzen. Der Fokus bei den Braunschweigern liegt nun nämlich auch darauf, die Fraktion mit Ü30-Spielern zu verringern und ein nachhaltiges Team für den Klassenerhalt aufzubauen. Helfen kann Pfitzner mit einem Job im Nachwuchs dazu auch.