Scholz will Dynamo heiß machen: "Auch wenn wir Letzer sind"

Nach neun Niederlagen und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz war Schluss für Trainer Cristian Fiel in Dresden. Interimscoach Heiko Scholz soll nun den freien Fall verhindern, am besten mit einem Sieg gegen den SV Sandhausen. Dazu will der neue Chef auf Selbstbewusstsein setzen.

Quartett fällt aus

Selbstbewusstsein trotz Roter Laterne? Im ersten Augenblick keine Kombination, die sich nicht unbedingt aufzwängt. Aber genau an diesem Punkt will Interimstrainer Heiko Scholz bei der SGD anknüpfen: "Auch wenn wir Letzter sind: Wir sind Dynamo Dresden. Dieses Selbstbewusstsein möchte ich den Jungs mit auf den Weg geben." Dazu bedarf es, dass es Scholz gelingen muss, die Spieler für den Auftritt gegen den SV Sandhausen zu motivieren. Immerhin, es ist Spiel eins nach Fiel: "Wenn wir am Sonntag auf den Platz gehen, müssen die Jungs heiß sein."

Patrick Möschl (Innenbandanriss), Patrick Ebert (Muskelfaserriss), Leo Löwe (krank) und Marco Hartmann (Achillessehnenbeschwerden) werden dann allerdings nicht auf dem Platz stehen, für das Quartett reichte die Zeit nicht bis zum Sandhausen-Spiel.

"Etwas ganz Besonderes"

Was auf den Interimscoach beim kommenden Gegner zukommt, weiß Scholz ganz genau: "Uns erwartet ein Gegner, der körperlich robust, mit langen Bällen und schnörkellosem Spiel auftritt. Wir müssen die Balance finden - zwischen offensivem und zweckmäßigem Fußball." Dazu muss natürlich die Defensive stimmen, nur zwei Mal konnte Dresden die Null halten.

Scholz, der als Interimstrainer bereits vor Jahren beim MSV Duisburg auf der Bank saß, trainierte zuletzt mit Lok Leipzig und Wacker Nordhausen bereits andere Stationen im Osten - der Übergangstrainer kennt die Mentalität. Dass er Dynamo nun als Erfahrung dazugewinnen kann, erfüllt den 53-Jährigen daher auch mit Stolz: "Wenn ich mir vorstelle, wie es am Sonntag sein wird, ins Stadion zu kommen - das wird etwas ganz Besonderes. Ich freue mich sehr auf die unglaubliche Atmosphäre der Dynamo-Fans, die die Mannschaft immer wieder nach vorne peitschen."

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