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SCP-Coach Kwasniok trotz Niederlage "stolz auf die Leistung"

IMAGO / Eibner

Nach dem fulminanten Auftakt in die Saison hat der SC Paderborn am Freitagabend den ersten Dämpfer kassiert. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok unterlag Fortuna Düsseldorf mit 1:2. Dennoch war der Trainer größtenteils mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden und drückte seinen Stolz über die Entwicklung aus.

"Unbeeindruckt gezeigt"

Es hätte ein Auftakt sein können, wie ihn sich jeder wünscht. Bereits nach wenigen Sekunden bot sich Sirlord Conteh die große Möglichkeit, die Ostwestfalen in Führung zu bringen. Doch der Schuss des 26-Jährigen ging knapp am Tor vorbei. Stattdessen erzielte Dawid Kownacki im Gegenzug das 1:0 für die Hausherren (2.). "Wir haben schnell das 0:1 kassiert, haben uns aber unbeeindruckt gezeigt", lobte SCP-Coach Lukas Kwasniok sein Team. Seine Mannen hätten "schnell ins Positionsspiel gefunden und sich einige Chancen erspielt".

Immerhin dauerte es auch nur weitere 19 Minuten, ehe die Ostwestfalen zurückschlagen und den Ausgleich erzielen konnten. Felix Platte war zur Stelle (21.). "Vor und nach dem 1:1 waren wir aber in der Box zu fahrig", entdeckte Kwasniok trotz des Torerfolgs Optimierungsmöglichkeiten. Was ihm auch gar nicht passte, war das Defensivverhalten beim erneuten Führungstreffer der Fortunen durch Rouwen Hennings (30.). "Beim 1:2 haben wir gehofft und haben nicht leidenschaftlich genug verteidigt. Schon vorher den zweiten Ball nicht. Nach dem 1:2 wird es natürlich nicht leichter", so der 41-Jährige.

Mit der A-Note zufrieden

Mit der A-Note sei der Deutsch-Pole "extrem zufrieden, aber die B-Note ist entscheidend. In den Aktionen, die zum Tor gehen, war die Fortuna besser. Ich bin aber stolz auf die Leistung, die die Mannschaft gezeigt hat bei einem Aufstiegs-Favoriten". Man dürfe auch nicht vergessen, dass die Paderborner über einen jungen Kader verfügen. Als Beispiel diente Marcel Hoffmeier. Der 23-Jährige kam von Regionalligist SC Preußen Münster "und brennt hier ein Feuerwerk ab. Das macht uns stolz", so Kwasniok.

Um auch aus solchen Spielen Punkte mitzunehmen, bedürfe es Zeit und nicht zwingend vieler neuer Spieler. "Wir stecken in einer Entwicklung, gehen diesen Weg weiter und wollen die Großen in dieser Liga weiter ärgern." Das Ziel sei es aber auch, "zu gewinnen und nicht nur Komplimente für die Art und Weise zu kassieren".