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SCP: Kwasniok fordert vor FCN-Duell "etwas mehr Mut mit dem Ball"

IMAGO / Sportfoto Rudel

Nach dem torlosen Auftakt beim 1. FC Heidenheim steht für den SC Paderborn am Freitag (18.30 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg das erste Heimspiel der Saison hat. Wie Trainer Lukas Kwasniok die Partie angehen will und was er zu seinem Gegenüber, Robert Klauß, sagt.

"Gute Mischung aus jungen, hungrigen Spielern und gute Routine"

Kwasniok und Klauß hatten 2018 zusammen den Fußballlehrer-Lehrgang absolviert und bestanden, kennen sich seitdem sehr gut. "Ich freue mich auf das Wiedersehen. Er war ein sehr entspannter Zeitgenosse. Er war der Beste, aber ich hoffe trotzdem, dass er am Freitag der zweite Sieger ist", sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Mittwoch mit einem Grinsen und schickte Grüße an seinen Kumpel. Der 40-Jährige glaubt aber nicht, dass es einen Einfluss auf die Partie haben wird, dass beide doch recht gut voneinander wissen, welche Art von Fußball die Teams spielen sollen.

Der FCN verfüge über eine "gute Mischung aus jungen, hungrigen Spielern und gute Routine in der Achse". Sie könnten dem Gegner auch mal den Ball überlassen und dann "Stress" erzeugen. Mit dem Ball habe das Team hingegen "zielstrebige Lösungen", wenn es in Richtung gegnerisches Gehäuse geht. "Aber jedes System bietet Möglichkeiten für uns und die sind am Freitag durchaus vorhanden", hat Kwasniok Schwachstellen beim Gegner ausgemacht, der mit einem 0:0 gegen Erzgebirge Aue gestartet war. Für einen erfolgreichen Heimauftakt vor maximal 5.000 Zuschauern bräuchte das Team "eine ähnlich stabile Leistung wie in Heidenheim und etwas mehr Mut mit dem Ball".

Keine großen Veränderungen geplant

Mit dem Auftritt seines Teams in Heidenheim war der neue SCP-Coach dennoch zufrieden. Deshalb gäbe es keinen Grund, die Startelf durcheinander zu würfeln. "Die Mannschaft braucht erst einmal eine gewisse Stabilität. Es wäre, glaube ich, nicht förderlich, wenn man zu viel wechseln würde." Auch, wenn er genug Ansätze hätte, was noch angepasst werden könnte. "Ich habe ganz viele Ideen – der Tag ist lang, die Familie weit weg. Das ist die Problematik beim Trainer. Er will es bestmöglich auf den Platz bringen", erklärte er mit einem Schmunzeln.

Auch im Tor wird es aller Voraussicht nach keine Änderung geben. Denn Stammtorwart Leopold Zingerle, der sich kurz nach seiner Ernennung einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hatte, ist noch nicht im Mannschaftstraining. Die Partie am Freitag könnte also noch zu früh kommen. Zudem müssen die Ostwestfalen auf Robin Yalcin, Jesse Edem Tugbenyo, Frederic Ananou, Marcel Mehlem und Marcel Correia verzichten.