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Serie gerissen: Heidenheim kam "gar nicht erst in die Zweikämpfe"

© imago images / RHR-Foto

Der Aufwärtstrend des 1. FC Heidenheim wurde durch den VfL Bochum gestoppt. Zum Auftakt des letzten Spieltages vor den Feiertagen kassierte die Elf von Cheftrainer Frank Schmidt eine 0:3-Niederlage. Insbesondere die erste Halbzeit war für den Übungsleiter und die Akteure nicht zufriedenstellend. Im zweiten Abschnitt kam dann das Pech hinzu.

"Komplett verpennt"

Vier Siege und zwei Unentschieden sammelten die Brenzstädter in den vergangenen sechs Partien, ehe es kurz vor Weihnachten noch einmal einen Denkzettel durch die Bochumer gab. "Es ist ärgerlich und enttäuschend, dass wir hier heute mit 0:3 verloren haben. Der Grund dafür lag in der ersten Halbzeit. Wir kamen nicht an unser Limit und hatten ein schlechtes Zweikampfverhalten", hielt Cheftrainer Frank Schmidt unmittelbar nach Abpfiff auf der Homepage der Heidenheimer fest. Eine Meinung, der sich Innenverteidiger Patrick Mainka anschloss.

"Wir haben die erste Halbzeit komplett verpennt", erklärte der 26-Jährige aus Sicht der Spieler und führte den Gedanken weiter aus: "Es war nicht mal so, dass wir passiv in den Zweikämpfen waren, weil wir gar nicht erst in die Zweikämpfe gekommen sind." Das änderte sich erst im zweiten Abschnitt, nachdem sich die Mannschaft bei doppeltem Rückstand versprach, nicht unterzugehen. Hinzu kam die Hereinnahme von Marc Schnatterer und Tobias Mohr als Angreifer. Der Schachzug ging zwar auf, aber das Ergebnis blieb für Schmidt dasselbe: "Mit den zwei Wechseln waren wir offensiv besser aufgestellt. Dann hauen wir das Ding aber nur gegen die Latte und der Ball geht nicht rein."

Heidenheim verpasst Anschluss

Beim Anschlusstreffer wäre "es natürlich ein anderes Spiel" geworden, aber der blieb den Heidenheimern verwehrt. Ein weiterer Lattentreffer von Christian Kühlwetter setzte dem Tag die Krone auf. "Spätestens da hätten wir es verdient gehabt, ins Spiel zurückzukommen", ärgerte sich der Coach, der in der Nachspielzeit den dritten Gegentreffer beobachtete. Die Heidenheimer Serie ohne Niederlage war vorbei: "Es sollte heute aber nicht sein und nach sechs Spielen ohne Niederlage haben wir mal wieder verloren."

Heidenheim verabschiedet sich somit in die Winterpause, die schon einen Tag nach Neujahr mit der Partie gegen den 1. FC Nürnberg vorbei sein wird. Ein schlechtes Gefühl über die Feiertage soll möglichst schnell aus den Köpfen der Spieler heraus, denn Frank Schmidt verspricht: "Zu Beginn des neuen Jahres können wir es dann zu Hause gegen Nürnberg aber wieder besser machen." Vorerst beendet der FCH das Kalenderjahr auf dem siebten Rang, kann aber noch auf den zehnten Platz abrutschen.