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SGD im Sachsen-Derby: "Großen Schritt für unser Ziel absolvieren"

© IMAGO / Jan Huebner

Das 19. Sachsen-Derby der Zweitliga-Geschichte zwischen Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden steht zum Ende der Hinrunde an. Vor leeren Rängen wird die Elf von Alexander Schmidt dafür kämpfen, dass der Abstand zu den Abstiegsplätzen und dem direkten Konkurrenten vergrößert.

"Mit Schwung ins Derby starten"

Kann die SG Dynamo Dresden den Vorsprung auf Aue bereits auf acht Punkte aufstocken? Diese Frage wird im Sachsen-Derby am Sonntag (13:30 Uhr) beantwortet, wenn die Dresdner zu Gast bei den Veilchen sein werden. Aufgrund der Corona-Schutzverordnung muss das Spiel vor leeren Rängen stattfinden, doch die Bedeutung des Duells war Alexander Schmidt und seiner Mannschaft bewusst. "Wir wollen wieder einen großen Schritt für unser Ziel absolvieren", gab der Cheftrainer als Zielrichtung für das Derby zusätzlich aus.

Denn zwischen den Klubs liegen derzeit fünf Zähler, weswegen sich die SGD im direkten Aufeinandertreffen weiter absetzen könnte – und den Konkurrenten gleichzeitig tiefer in den Keller hineindrückt. "Wir hatten Rückenwind durch den Sieg in dieser Woche. Das tut gut, wenn man erfolgreicher ist. Mit dem Schwung wollen wir ins Derby starten", freute sich Schmidt auf das Derby. Sorgen machte er sich vor den Veilchen keine: "Wir wissen natürlich alles über sie, aber der Fokus liegt bei uns." Abgesehen von den Langzeitverletzten stehen dem Cheftrainer darüberhinaus alle Spieler zur Verfügung.

Das bezieht auch Kevin Ehlers ein, der zuletzt überraschend wegen eines weiteren positiven Befundes nach der häuslichen Quarantäne wieder in die Isolation musste. Auch Sebastian Mai ist wieder topfit – und wie Schmidt mehrfach betonte, gilt das für alle verfügbaren Akteure, sodass die Startelf schwierig auszurechnen sei. Für den Coach stünde sie allerdings schon fest und wird wohl auch wieder Michael Sollbauer und Brandon Borrello beinhalten, die beide nach einem Nasenbeinbruch mit Carbon-Maske auflaufen können.

Dynamo-Kultfan verstorben

Eine traurige Nachricht erreichte die Dresdner dagegen aus dem Fankreis, denn "Dynamo-Omi" Ingrid Beier war in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Alter von 91 Jahren verstorben. Seit 1957 hielt sie dem Klub die Treuer und überraschte die Mannschaft vor Auswärtsfahrten jahrelang mit selbstgebackenem Kuchen. "Ihre bis ins hohe Alter gelebte Verbundenheit mit Dynamo und der Landeshauptstadt Dresden hat viele Menschen stets aufs Neue berührt", dankte und verabschiedete sich SGD-Präsident Holger Scholze auf der Homepage des Vereins vom Kult-Fan.