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SGD in Heidenheim: Mai fordert "ordentlich dagegen zu gehen"

© IMAGO / Jan Huebner

Die Erfolgsserie von SGD-Cheftrainer Alexander Schmidt endete gegen Paderborn (0:3). Weiter geht es für den Aufsteiger jetzt in Heidenheim, wo der Übungsleiter der Sachsen unbedingt einen Rückstand verhindern will. Dabei wird es auf den neuen Abwehrchef ankommen, der auch der alte Abwehrchef war – Sebastian Mai.

"Darf so nicht passieren"

Zwölf Partien infolge war Alexander Schmidt seit Amtsantritt ungeschlagen, bis den SGD-Coach vor der Länderspielpause das Unvermeidliche ereilte. In Heidenheim geht es wieder von Neuem los. "Insgesamt müssen wir äußerst diszipliniert spielen und die einfachen Fehler vermeiden, die wir gegen Paderborn gemacht haben", forderte Schmidt diesbezüglich vor der Partie von seiner Mannschaft. Denn: "Das darf uns auf diesem Niveau so nicht passieren." Dennoch blickt der Aufsteiger natürlich auf einen erfolgreichen Saisonstart zurück.

"Ich blicke aber sehr positiv auf das Spiel in der Schwäbischen Alb, weil die Mannschaft in den letzten Wochen wieder super trainiert hat", zeigte sich daher auch Schmidt zuversichtlich. Allerdings will der 52-Jährige unbedingt vermeiden, dass seine Mannschaft in Heidenheim in einen Rückstand gerät. Denn als kompakte Mannschaft, die wenig zulässt, sei Heidenheim schlichtweg sehr stark. "Weil sie gut organisiert sind und gerade auch in der Luft mit einigen großgewachsenen Spielern viel Gefahr ausstrahlen", begründete Schmidt.

Mai mit Kampfansage

An der Brenz wird Schmidt gleichzeitig auf eine ganze Reihe von Spielern verzichten müssen. Mit Patrick Wiegers (Reha nach Kreuzband- und Meniskusriss), Tim Knipping (Reha nach Kreuz- und Innenbandriss sowie Meniskusverletzung), Patrick Weihrauch (Reha nach Sprunggelenks-OP), Brandon Borrello (Reha nach Mittelfußbruch), Kevin Ehlers (Reha nach Muskelfaserriss) und Luca Herrmann (Reha nach Distorsion Knie) stehen gleich sechs Akteure nicht zur Verfügung. In den Fokus rückt daher wieder Sebastian Mai, bei dem Schmidt eingestand, dass seine Nicht-Berücksichtigung gegen Paderborn ein Fehler gewesen war.

Der neue Abwehrchef ist somit der alte Abwehrchef. In der Heidenheimer Voith-Arena hat der Innenverteidiger noch nie gespielt. "Ein neues Stadion kennenzulernen ist immer spannend, trotzdem ist das am Sonntag ganz klar zweitrangig. Im Endeffekt fahren wir dorthin, um zu gewinnen", machte Mai sogleich eine Kampfansage. "Am wichtigsten ist, dass wir dort ein gutes Spiel machen und die drei Punkte mit nach Hause nehmen." Dazu müssen die Dresdner "ordentlich dagegen gehen", wie der SGD-Kapitän von sich und seinen Teamkollegen forderte. Dann kommt es möglicherweise schnell zur nächsten Serie unter Schmidt.