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Spiel gegen Bielefeld auf der Kippe: SGD wünscht Vorbereitungszeit

© imago images / Steffen Kuttner

Die SG Dynamo Dresden steckt in der häuslichen Quarantäne, sodass die Spiele gegen Hannover 96 und Greuther Fürth an den ersten beiden Spieltagen nach dem Re-Start für die Sachsen nicht stattfinden können. Auch die Partie gegen Arminia Bielefeld wackelt, weil sich die SGD eine gewisse Vorbereitungszeit wünscht.

"Verträglichen Konsens finden"

Unter normalen Umständen endet die Quarantäne der SG Dynamo Dresden am 23. Mai, drei Tage darauf sind die Sachsen laut Spielplan gegen Tabellenführer Bielefeld gefordert. Für den Tabellenletzten wäre es das erste Match nach dem Re-Start, weil die Partien infolge der Corona-Maßnahmen gegen Hannover und Fürth bereits abgesagt wurden.

Das käme den Dresdenern zu früh. "Es wird die nächsten Tage Thema sein, einen verträglichen Konsens zu finden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir dort an den Start gehen können", äußert Sportchef Ralf Minge in einer virtuellen Pressekonferenz des Klubs seine Bedenken, dass die Mannschaft für das Match gegen Bielefeld genug Vorbereitungszeit hat. Dem pflichtet auch Finanzchef Michael Born bei: "Unter einem fairen Wettbewerb verstehe ich nicht, wenn man drei Tage nach der Quarantäne wieder in ein Meisterschaftsspiel gehen muss. Man muss schon einige Tage Mannschaftstraining haben."

"Wollen das Thema sportlich regeln"

Einen Saisonabbruch wollen die Verantwortlichen – genauso wie die Spieler – unter allen Umständen vermeiden. "Man darf bei der Betrachtung unserer Situation nicht nur auf die Tabelle schauen. Seit der Winterpause haben nur vier Mannschaften mehr Punkte geholt", erklärt Minge und versichert: "Wir wollen das Thema sportlich regeln."