St. Pauli: Brodersen auch in Würzburg im Tor

Im Kampf um die Nummer eins beim FC St. Pauli hat Svend Brodersen momentan offenbar bessere Karten als der bisherige Stammkeeper Robin Himmelmann. Brodersen soll nach seinem Saisondebüt am vergangenen Sonntag gegen Erzgebirge Aue nach Angaben von Trainer Timo Schultz auch im Kellerduell am Mittwoch bei Schlusslicht Würzburger Kickers zwischen den Pfosten des Kiez-Klubs stehen.

"Schauen von Spiel zu Spiel“

"Svend wird auch in Würzburg spielen. Wir werden da nicht wieder wechseln“, zitierte das Fachmagazin kicker Aussagen von Schultz über seine Planungen für die Reise ins Frankenland. "Es war eine Entscheidung für Svend, weil er sich im Training aufgedrängt hat“, erläuterte der Coach nochmals die als Streichung von "Erbhöfen“ bezeichnete Degradierung von Himmelmann.

Den Stammplatz im Gehäuse der Hamburger sieht Schultz allerdings noch nicht vergeben: "Wir schauen jetzt erstmal von Spiel zu Spiel.“ Mit welchem Schlussmann die Hanseaten 2021 in Angriff nehmen werden, will der FCSP-Trainer zwischen dem letzten Spiel dieses Jahres am Sonntag gegen Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf und dem ersten Auftritt nach Silvester gegen Aufstiegsaspirant SpVgg Greuther Fürth (3. Januar) entscheiden.

Womöglich beendet ist das Jahr schon für Philipp Ziereis. Der Innenverteidiger laboriert seit dem Duell mit Aue an Adduktorenproblemen und muss nach seinem sicheren Ausfall in Würzburg noch um seinen Einsatz gegen Düsseldorf bangen.

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