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St. Pauli: Burgstaller-Comeback erst im nächsten Jahr

© imago images

Schlechte Nachrichten für den FC St. Pauli: Die Hoffnungen auf ein möglichst zeitnahes Comeback von Guido Burgstaller scheinen sich zu zerschlagen. Medienberichten zufolge wird der Stürmer nach seiner Operation im Bauchraum erst wieder im neuen Jahr für den Kiez-Klub zum Einsatz kommen können.

Fortschritte bei der Genesung

Laut Informationen des Wochenmagazins Sport-Bild ist eine frühere Rückkehr des erst Ende September von Bundesligist Schalke 04 ans Millerntor gewechselten Routiniers nicht mehr möglich. Burgstallers Genesung von der Gefäß- und Nierenverletzung macht allerdings kleine Fortschritte. Die Ärzte setzten nunmehr das Antibiotikum zur Senkung von Entzündungswerten ab, und der 31-Jährige muss nur noch einmal wöchentlich zur Kontrolle ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Burgstaller hatte im Oktober in St Paulis Duell mit dem 1. FC Nürnberg (2:2) durch einen Schlag auf den Bauch innere Blutungen und eine Verletzung der Nieren erlitten. Zwar spielte der Österreicher bei seinem Debüt in der Anfangsformation der Hamburger zunächst noch weiter, doch in der Nacht nach der Begegnung fuhr der Ex-Nationalspieler wegen stärker werdender Schmerzen in die Klinik und musste operiert werden. Erst acht Tage nach dem Eingriff konnte Burgstaller das Krankenhaus wieder verlassen.

Fragezeichen auch noch hinter Einsatz in Fürth

Durch die neue Prognose verpasst der Torjäger auch die letzten sechs Spiele des ausklingenden Jahres. Ob Burgstaller aber dann schon gleich kurz nach Beginn des neuen Jahres am 3. Januar bei der SpVgg Greuther Fürth für Trainer Timo Schultz wieder eine Option sein kann, ist noch offen.

St. Pauli könnte Burgstallers Vollstrecker-Qualitäten gut brauchen. In den vergangenen Wochen kochte angesichts der momentan kritischen Situation auf einem Abstiegsplatz neben der Debatte über fehlende Stabilität in der Defensive auch die Diskussion über eine trotz immerhin schon zwölf Treffern immer noch mangelnden Chancenverwertung hoch.