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St. Pauli: Kein Sonderbonus für Befreiungsschlag durch Derbysieg

© imago images / Sven Simon

Für die Spieler des FC St. Pauli muss am Samstag das Derby beim Hamburger SV Ansporn genug sein für den angestrebten Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Laut Sportchef Andreas Bornemann hat der Kiez-Klub für einen Sieg im Stadtduell keinen Sonderbonus ausgeschrieben.

"Es bedarf keines weiteren Anreizes“

"Es gibt keine Extraprämie“, stellte Bornemann in der Bild-Zeitung klar: "Jeder kennt die Bedeutung dieses Spiels. Da bedarf es keinen weiteren Anreizes.“

Einfach seinen Job machen muss derzeit auch Bornemann. Doch die personellen Weichenstellungen für die kommende Saison sind angesichts der unsicheren Perspektiven – St. Pauli hat nach nur zwei Remis in den vier Spielen seit Ende der Winterpause gerade einmal zwei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz – alles andere als einfach. "Natürlich hat das Auswirkungen, das ist völlig normal. Man wünscht sich Planungssicherheit“, sagte Bornemann zur momentanen Situation bei der Kaderplanung.

Laut Bild soll ein Teil des Kaders nur Verträge für die zweite Liga besitzen und könnte den früheren Bundesligisten damit nach einem Abstieg ohne Ablöse verlassen. Auch Trainer Jos Luhukay hat nur ein für das Unterhaus gültiges Arbeitspapier. Dagegen soll Bornemann auch im Falle des Absturzes der Hamburger in die dritte Liga weiter am Millerntor arbeiten können.

Zu den entsprechenden Details hält sich der 48-Jährige allerdings bedeckt: "Ich äußere mich grundsätzlich nicht zu Vertragsinhalten.“