St. Pauli löst Vertrag mit Sahin auf

Der FC St. Pauli und Cenk Sahin gehen nun endgültig getrennte Wege. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, wurde der Vertrag mit dem zuvor bereits freigestellten Offensivspieler einvernehmlich aufgelöst. Der 25-jährige Türke besaß ursprünglich noch einen Kontrakt bis 2021 bei den Kiezkickern.
Vertragsauflösung "für beide Seiten die beste Entscheidung"
Der FC St. Pauli hat es geschafft, ein leidiges Thema endgültig zu den Akten zu legen. In zwei Sätzen gaben die Hamburger am Donnerstag auf ihrer Website bekannt, dass der Vertrag mit dem zuvor bereits freigestellten Offensivspieler Cenk Sahin aufgelöst worden sei. "Es war für beide Seiten die beste Entscheidung und es ist gut, dass wir eine einvernehmliche Lösung gefunden haben", äußerte sich FCSP-Sportchef Andreas Bornemann in dem kurzen Statement des Vereins.
Zweitteuerster Einkauf der Vereinsgeschichte
Der 25-jährige Türke hatte sich im Oktober mehrfach positiv über die türkische Militäroffensive in Nordsyrien geäußert und damit den Werten seines Arbeitgebers widersprochen sowie für Verärgerung bei den Fans des Kiezclubs gesorgt. Letztlich wurde Sahin schließlich vom FC St. Pauli freigestellt. Der Offensivspieler, der sich zuletzt bereits in der Türkei bei seinem ehemaligen Club Basaksehir Istanbul fit hielt, kam 2017 für die Ablösesumme von 1,3 Millionen Euro zu den Hamburgern und ist damit der zweitteuerste Einkauf der Vereinsgeschichte. Für St. Pauli brachte er es insgesamt auf 62 Pflichtspiele, in denen ihm sechs Tore und zehn Vorlagen gelangen.