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St. Pauli meldet Vollzug: Betim Fazliji wechselt an den Kiez

© IMAGO / Pius Koller

Betim Fazliji verteidigt künftig für den FC St. Pauli. Erwartungsgemäß verpflichteten die Hamburger den Innenverteidiger kurz vor Saisonbeginn, nachdem es zuletzt schon intensive Gerüchte um den 23-Jährigen gab. Nach acht Jahren in St. Gallen wechselt Fazliji in eine neue Heimat.

"Status des Talents hinter sich gelassen"

Die Spatzen pfiffen bereits vom Dach, dass sich Betim Fazliji in Kürze dem Klub vom Millerntorstadion anschließen wird. So kommt es nun auch. "Betim passt sehr gut in unser Anforderungsprofil. Er kann verschiedene Positionen in der Viererkette ausfüllen, fühlt sich aber auch im defensiven Mittelfeld zuhause", freut sich FCSP-Sportchef Andreas Bornemann über die Verpflichtung, die kurz vor Saisonstart geglückt ist. Ob Fazliji schon beim ersten Auftritt gegen Nürnberg (Samstag, 13 Uhr) dabei sein kann, ist offen.

Vom Potential des 14-fachen Nationalspielers für den Kosovo ist Bornemann überzeugt: "Er hat sich in den vergangenen Jahren stetig verbessert und Erfahrungen auf hohem Niveau sammeln können." Nun wird Cheftrainer Timo Schultz die Leistungen aus Fazliji herauskitzeln. "Ich freue mich auf die Arbeit mit Betim. Er ist noch jung, hat aber in den vergangenen Jahren bereits konstant seine Leistungen abrufen können und den Status des Talents hinter sich gelassen", zeigt sich der Übungsleiter von der Statistik des Innenverteidigers beeindruckt. 97 Pflichtspiele für den FC St. Gallen stehen auf dem Konto. "Mit ihm bekommen wir einen gleichermaßen spiel- und zweikampfstarken Defensivallrounder dazu, der unser Spiel flexibler machen und auch den Konkurrenzdruck nochmals erhöhen wird", so Schultz.

Neue Heimat für Fazliji

Und Fazliji? Der wird sich erst einmal an eine neue Heimat gewöhnen. "Ich bin sehr gespannt auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Nach acht Jahren in St. Gallen ist der Wechsel nach Hamburg und in eine neue Liga ein großer Schritt für mich", erklärt der siebte Sommer-Neuzugang der Hamburger. Der Plan der Verantwortlichen habe ihn von dieser Aufgabe überzeugt: "Die aktive Spielweise kommt mir sehr entgegen. Jetzt freue ich mich darauf, Teil eines jungen und spielfreudigen Teams zu werden und möchte möglichst bald zum gemeinsamen Erfolg beitragen." Über die Vertragslaufzeit machte der Kiezklub keine Angaben, genauso auch bei der Ablösesumme. Spekuliert wurde zuletzt über eine Höhe von 800.000 Euro.