St. Pauli: Smith ein "natürlicher" Kandidat für Irvines Spielmacher-Rolle

Die Verletzung von Mittelfeldstratege Jackson Irvine in Australiens Länderspiel gegen Mexiko (2:2) führt beim FC St. Pauli zwangsläufig zu Personalrochaden. Ein Kandidat für die Spielmacher-Rolle soll Abwehrchef Eric Smith sein.

Mittelfeld-Rückkehr des umgeschulten Schweden denkbar

Spekulationen des Fachmagazins "kicker“ zufolge ist Smith als ursprünglicher Sechser geradezu ein "natürlicher“ Ersatz für Irvine. Dadurch wiederum müsste jedoch die bisherige Position des Schweden als zentraler Verteidiger in der Dreier-Kette neun besetzt werden.

Irvine hatte am vergangenen Wochenende im Einsatz für seine Nationalmannschaft eine Sprunggelenkverletzung erlitten. Australiens Nationaltrainer Graham Arnold sprach später zwar von der Notwendigkeit einer mehrwöchigen Zwangspause des Routiniers, was St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann allerdings noch nicht bestätigen mochte. "Aktuell", wurde Bornemann vom "kicker“ zitiert, "können wir noch keine seriöse Einschätzung zu der Verletzung abgeben. Wir hoffen das Beste für Jackson."

Mehrere Möglichkeiten für die Abwehr

Smiths Rückkehr ins Mittelfeld bis zu Irvines Genesung würde St. Paulis Trainer Fabian Hürzeler nominell jedenfalls vor keine allzu großen Probleme stellen. In seinem Kader könnten sowohl Karol Mets oder Adam Dzwigala als auch David Nemeth oder Hauke den Platz des Schweden in der Abwehrformation übernehmen.

Ungeachtet der personellen Flexibilität des Kiez-Klubs kommt Irvines Ausfall für die Hanseaten zur denkbar ungünstigsten Zeit. Der Kapitän gehörte in den bisherigen Spielen der Saison zu den verlässlichsten Akteuren in Hürzelers Mannschaft. Ohne den Leistungsträger stellen nach dem Wiederbeginn der Saison am Sonntag gegen Holstein Kiel aber die Duelle mit den Erstliga-Absteigern Schalke 04 (23. September) und mit Hertha BSC (30. September) noch höhere Hürden für die ambitionierten Hamburger dar.

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