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St. Pauli-Trainer Vrabec: Mit Psycho-Tricks auf Rang drei?

Drei Punkte hat der FC St. Pauli Rückstand auf Relegationsplatz drei. Am Freitag empfangen die Kiezkicker den 1. FC Kaiserslautern und könnten mit dem SC Paderborn gleichziehen, falls dieser sein Spiel in Ingolstadt verliert. Um seiner Mannschaft den Druck zu nehmen, greift Pauli-Coach Roland Vrabec zu einer eher ungewöhnlichen Maßnahme. "Das Aufstiegsthema ist abgehakt. Wir wollen einfach die Saison mit Spannung zu Ende spielen", sagte der 40-Jährige zur "Bild-Zeitung". Eine merkwürdige Aussage eines Trainers, dessen Mannschaft noch Chancen auf den Aufstieg hat. Der Sinn hinter diesen Aussagen leuchtet jedoch ein. Man möchte sich nur auf die eigenen Aufgaben konzentrieren und nicht darauf achten, was die Konkurrenz machen. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es nicht funktioniert, wenn wir mit einem Auge auf die anderen geschaut haben. Deshalb müssen wir das alles wegschieben", so Vrabec zur Zeitung. Doch auch der ehemalige Co-Trainer der deutschen U19-Nationalmannschaft kann sich nicht komplett vom Blick auf die Tabelle lösen: "Wir können theoretisch den Anschluss halten. Wenn es am Ende klappt, ist es okay. Wenn nicht, aber auch. Wir haben keinen Druck, eine sehr gute Saison gespielt und wir erwarten jetzt einen sehr guten Gegner."

FOTO:  Tobias Hänsch // unveu.de