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Stadionerweiterung: Dresdner DDV-Stadion bekommt Probetribüne

Bis Ende 2017 soll im VIP-Bereich des Stadions von Dynamo Dresden eine Probetribüne stehen. Der Stadion-Investor möchte damit den ersten Schritt einer möglichen Erweiterung gehen.

Vier Reihen mit je 16 Plätzen

Bereits seit längerer Zeit wird über den Ausbau des Stadions von Dynamo Dresden diskutiert. Wie die "Bild" schreibt, werden diese Pläne nun ein Stück konkreter: Axel Eichholtz, Stadion-Investor von der BAM Sports GmbH, erhielt vom Bauaufsichtsamt "eine auf zwei Jahre befristete Baugenehmigung für eine Probetribüne", wie Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) zitiert wird. Die Tribüne soll nur 64 Plätze fassen, aber immerhin rund 80.000 Euro kosten. Sie könne parallel zum laufenden Spielbetrieb errichtet werden und bis Ende 2018 stehen bleiben.

Ausbau auf 45.000 Plätze?

Stadion-Architekt Ronny Erfurt gab bekannt, dass die Tribüne auf einem "freien Teil der Medientribüne" aufgebaut werden soll. Das Fernziel bleibt aber die Aufstockung der Spielstätte auf über 45.000 Plätze (aktuell 32.000). Über die Finanzierung des Projekts muss noch entschieden werden. Die Umbauarbeiten könnten im Jahre 2020 abgeschlossen sein. Das ohnehin steile Gefälle im DDV-Stadion könnte dann noch extremer ausfallen. Besonders lukrativ ist die Aussicht, dass sich Dresden durch die Überschreitung der 40.000-Plätze-Marke auch für die Austragung von A-Länderspielen qualifizieren würde.