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Start mit 999 Zuschauer: VfL Osnabrück hat Konzept geplant

© imago images / Picture Point

In 17 Tagen startet die Zweitliga-Saison und der VfL Osnabrück muss zur ersten Partie ins Frankenland nach Fürth reisen. Eine Woche darauf startet die Spielzeit an der Bremer Brücke – und das vielleicht vor 999 Zuschauern? Ein entsprechendes Konzept mit dieser Basis planen die Lila-Weißen.

Konzept für Zuschaueranzahl

Ob der Saisonstart mit Publikum stattfinden kann, das ist auch rund zwei Wochen vor dem 1. Spieltag nicht klar. Auf der Grundlage, dass sich an den aktuellen Corona-Verordnungen des Landes Niedersachsen bis dahin nichts mehr ändert und das Hygienekonzept der Lila-Weißen als zulässig eingestuft wird, plant der VfL Osnabrück einen Saisonstart mit 999 Zuschauern an der Bremer Brücke. Gegenüber der "dpa" bestätigte Marketing- und Kommunikationsleiter Sebastian Rüther diese Zahl.

Damit würde der VfL bei einem Heimspiel die zugelassene Zuschauerzahl bei Großveranstaltungen um eine Person unterschreiten, nach aktuellen Verordnungen liegt diese nach wie vor bei 1.000 Besuchern. An diesem Donnerstag halten die 36 Profi-Vereine unter dem Dach der Deutschen Fußball-Liga aber zunächst die nächste außerordentliche Mitgliederversammlung ab, um sich mit den Klubs überhaupt erst auf einen Konsens bei Heimzuschauern zu einigen. Gästefans, Stehplatzbesucher und Alkoholausschank gelten vorerst bis zum 31. Oktober als ausgeschlossen.

Vergabeverfahren geplant

Einigen sich die Vereine darauf, dass zumindest Heimzuschauer dann wieder ins Stadion dürfen, hat der VfL ein Konzept für die Verteilung bereits entwickelt. Fans, Dauerkarten-Inhaber und Vertreter des Osnabrücker Fanprojekts wurden in die Pläne involviert. Bei 999 Sitzplätzen sollen rund 40 Prozent – also 400 Karten – an die Inhaber von Business-Sitzen gehen. Dazu sollen auch Besitzer der "lebenslangen Dauerkarte" dabei sein, was beim VfL weitere 213 Plätze bedeutet. Die übrigen 368 Eintrittskarte sollen an die Unterstützer der Corona-Krise gehen, die in dieser Zeit die sogenannte "Soli-Dauerkarte" gekauft haben.