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Strafe für Bielefelds Geschäftsführer Arabi vom DFB-Sportgericht bestätigt

© IMAGO / Sportfoto Rudel

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Arminia-Sportgeschäftsführer Samir Arabi mit einer Innenraumsperre und einer Geldstrafe belegt. Dieses Urteil wurde nun in einer mündlichen Verhandlung bestätigt. Zuvor hatte der Klub Einspruch eingelegt.

Arabi fehlt auch gegen Magdeburg

Als Bryan Lasme bei einem weiten Pass seinen Fuß zu hoch nahm und FCK-Gegenspieler Boris Tomiak im Gesicht traf, musste der Arminia-Stürmer mit der Ampelkarte vom Platz. Im Bielefelder Lager gab es daraufhin Proteste und Diskussionen – in die Sport-Geschäftsführer Samir Arabi dermaßen vehement involviert war, dass sein Sonderbericht von Schiedsrichter Patrick Alt verfasst wurde. "Auf dem Weg in den Kabinentrakt und in der Schiedsrichterkabine" habe sich Arabi "fortgesetzt unsportlich gegenüber dem Schiedsrichterteam verhalten". Infolge dessen verurteilte das DFB-Sportgericht den DSC-Funktionär zu einer Innenraumsperre von zwei Spielen und einer Geldstrafe von 6.000 Euro. Arabi und der Verein legten Einspruch ein – ohne Erfolg.

"Im Rahmen der Beweisaufnahme haben sich für uns keine wesentlichen neuen Aspekte ergeben. Es liegt ein erhebliches unsportliches Verhalten vor, weshalb wir das Strafmaß beibehalten haben", erklärt Stephan Oberholz als Vorsitzender des DFB-Sportgerichts dementsprechend. Am Dienstag war es zur mündlichen Verhandlung in Frankfurt gekommen. Einen Teil der Innenraumsperre hat Arabi bereits beim 2:0-Sieg in Paderborn abgesessen, auch im letzten Spiel des Jahres gegen den 1. FC Magdeburg (Sonntag, 13:30 Uhr) wird er somit nicht auf die Trainerbank zurückkehren.