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Streit ums Gehalt: Moussa Doumbouya vor Absprung bei Hannover 96?

IMAGO / Zink

Mit einem Tor und einer Vorlage in drei Partien machte Moussa Doumbouya bei Hannover 96 zuletzt auf sich aufmerksam. Der Spieler hofft deshalb auf einen Profivertrag bei den Niedersachsen. Doch laut eines Berichts der "Bild" soll es bei den Verhandlungen zu Ärger gekommen sein.

Berater im Streit mit 96-Boss Kind 

Doumbouyas Berater, der ehemalige 96-Profi Altin Lala, soll mit Klub-Präsident Martin Kind aneinandergeraten sein. Obwohl beide ein gutes Verhältnis zueinander pflegen. Das Problem: Flüchtling Doumbouya, der 2017 aus Guinea nach Deutschland gekommen war, spielt noch bis 2022 mit einem Amateurvertrag bei Hannover. Der Angreifer, der nebenher eine Ausbildung zum Logistiker in Kinds Hörgeräte-Firma macht, soll 4000 Euro im Monat verdienen – für ihn zu wenig für einen Zweitligaspieler. Doch Boss Kind  will das Gehalt nach so kurzer Zeit nicht erhöhen, erklärte im "Sportbuzzer": "Ich mache nicht den Rambo, nur weil einer zweimal gut spielt. Die Zeche müssen wir dann zahlen. Das mache ich nicht mehr mit."

Die Fronten sind im Moment verhärtet. Der 23-Jährige soll laut des Berichts jedoch auch bei anderen Klubs auf der Liste stehen, könnte also auch schon im Sommer versuchen, den Klub zu wechseln, sollte 96 nicht bereit sein, beim Gehalt nachzubessern und auch so die Zufriedenheit mit seiner Entwicklung auszudrücken. Doumbouya spielt seit 2019 bei Hannover, wechselte aus Celle in die zweite Mannschaft. Bislang kam er zu 24 Einsätzen (10 Tore) für die Regionalliga-Mannschaft und drei für die Profis.