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Strengere Corona-Regeln: Drei Zweitligisten drohen Geisterspiele

IMAGO / Eibner

Da die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wohl in der kommenden Woche in Baden-Württemberg verschärft werden sollen, stehen Sandhausen, Heidenheim und Karlsruhe wohl vor Geisterspielen.

"Klar, dass Geisterspiele kommen"

Nachdem bereits das Bundesland Sachsen entschieden hatte, künftig wieder Fußballspiele ohne Zuschauer stattfinden zu lassen, zieht Baden-Württemberg wohl nun nach. Wie Regierungssprecher Arne Braun nach "SWR"-Angaben am Sonntag sagte, soll über die einzelnen Schritte am Montag und Dienstag beraten werden. "Aber es ist klar, dass im Profifußball Geisterspiele kommen", so Braun. Der Grund sei die "neue Virusvariante, die sich zuspitzende Lage auf den Intensivstationen in vielen Regionen, das weiter nicht gebremste exponentielle Wachstum."

Die Kombination aus diesen Gegebenheiten mache "schnelles Handeln notwendig", wie abschließend feststellte. Betroffen wären damit die Heimspiele des SV Sandhausen, des 1. FC Heidenheim sowie des Karlsruher SC. Bereits zuletzt war die Kapazität auf 50% begrenzt und eine Maximalauslatsung von 25.000 Zuschauern festgelegt worden. Nun werden die Regeln wohl noch weiter verschärft. Die Inzidenz in Baden-Württemberg beträgt derzeit 514.