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SV Sandhausen: Sieben Spieler ohne Perspektive

imago images / Joachim Sielski

Beim SV Sandhausen geht der Umbruch zur neuen Saison mit großen Schritten weiter. Nachdem bereits mehrere Neuzugänge an Bord geholt wurden, soll nun eine ganze Reihe an Spielern den Verein verlassen. 

Sieben Namen auf der Streichliste

Nikolas Nartey, Daniel Keita-Ruel, Diego Contento und Nils Röseler – auf der Zugangs-Seite hat sich beim SV Sandhausen schon so einiges getan, und es soll noch ein weiterer Offensivspieler dazu kommen. Doch auch auf Seiten der Abgänge wird sich wohl eine Menge verschieben: Wie der "Kicker" berichtet, sollen gleich sieben Spieler den SV Sandhausen verlassen.

Das erklärte der Sportliche Leiter des SVS, Mikayil Kabaca, am Rande des Trainingslagers: Bei den sieben Akteuren handele es sich um Spieler, die allesamt keine sportliche Perspektive mehr in Sandhausen hätten und den Verein dementsprechend verlassen könnten.

Betroffen sind Alexander Rossipal, Philipp Türpitz, Ivan Paurevic, Sören Dieckmann, Marlon Frey, Besar Halimi und Florian Hansch. Allesamt haben noch laufende Verträge beim Zweitligisten. Hansch etwa kehrt gerade erst von einer Leihe vom Halleschen FC zurück, Rossipal kommt zurück von Preußen Münster – beide sind noch bis 2021 gebunden. Türpitz wechselte im vergangenen Sommer erst nach Sandhausen und bestritt 26 Spiele, in denen er drei Tore erzielte. Er hat ebenfalls noch Vertrag bis 2021. Auch die übrigen Spieler sind alle noch ein Jahr gebunden – wohin es sie nun zieht, ist allerdings noch offen.

Umbruch schreitet voran

Schon zuvor hatte der SV Sandhausen fünf Spieler verabschiedet. Ende Juni verließ nicht nur Leart Paqarada den Verein, auch Jesper Verlaat, Rúrik Gislason, Roman Hauk und Markus Karl wurden vom Verein verabschiedet. Außer Paraqada hatte keiner der vier Spieler zum Saisonende mehr eine große Rolle gespielt – schon zu diesem Zeitpunkt begann der Umbruch in Sandhausen also, Formen anzunehmen.