• Facebook
  • Twitter

SV Sandhausen: Zenga und Klingmann verlängern

© imago images / foto2press

Einen Tag nach der Verlängerung mit Routinier Tim Kister kann der SV Sandhausen den Verbleib von zwei weiteren Profis vermelden: Erik Zenga und Philipp Klingmann bleiben in der kommenden Saison im Hardtwald. Während Zenga nach seinem Kreuzbandriss wieder zu Mannschaft findet, ist Klingmann als Back-up hinter SVS-Kapitän Diekmeier fest eingeplant.

Zenga kämpft sich zurück

Syndesmosebandriss, Sprunggelenksprobleme, Kreuzbandriss – die Karriere von Erik Zenga ist von schweren Verletzungen geprägt, aber dazwischen lässt der defensive Mittelfeldspieler immer wieder seine fußballerische Klasse aufblitzen. Die schätzt man in Sandhausen auch nach einer Saison, in welcher der 27-Jährige kaum zur Verfügung stand. "Erik war vor seiner schweren Verletzung ein Schlüsselspieler in unserem Team", erklärt SVS-Sportchef Mikayil Kabaca die Rolle von Zenga innerhalb des Teams.

Weil der Mittelfeldspieler aber auch außerhalb des Spielfelds ein Kämpfer ist, wurde sein auslaufender Vertrag nun verlängert: "Er hat sich sensationell zurückgekämpft. Wir wissen, was Erik leisten kann und wollen ihm die Chance geben, sich wieder einen Platz in der Mannschaft zu erarbeiten." Am 33. Spieltag gab es bereits das kurze Comeback des 27-Jährigen, der aber innerhalb einer Minute zweimal verwarnt wurde und damit vom Platz flog.

"Er nimmt die Rolle super an"

Daneben wurde auch das Arbeitspapier mit Philipp Klingmann ausgeweitet. Der Rechtsverteidiger kam im Sommer 2015 aus Karlsruhe an den Hardtwald und absolvierte 106 Pflichtspiele für den SVS. In dieser Saison waren es derer zwar nur drei Stück, aber hinter Kapitän Dennis Diekmeier ist Klingmann eine Konstante: "Philipp Klingmann weiß um seine Rolle als Back-up-Spieler für Dennis Diekmeier. Er nimmt diese Rolle super an, deswegen wollen wir gerne weiter mit ihm zusammenarbeiten. Wenn er gefragt ist, wissen wir, dass er sofort zur Verfügung steht."

Eine Verlängerung stand daher auch für den 32-Jährigen außer Frage, zumal er in Sandhausen heimisch geworden ist. "Für uns als Familie war es immer klar, dass wir in der Region bleiben wollen. Auch deswegen freue ich mich sehr darüber, dass ich meinen Weg weiter beim SVS gehen kann", unterschrieb Klingmann mit Freude.