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Bittere Pleite und Verletzungssorgen: Fortuna "maximal enttäuscht"

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Die Fortunen verpassten durch die 1:2-Pleite in Heidenheim den Sprung an die Tabellenspitze, der hingegen dem Gegner aus Baden-Württemberg gelang. Enttäuschung macht sich in den Reihen der Düsseldorfer breit.

"Niederlage auch aufgrund der Verletzungen teuer bezahlt"

Im Duell der beiden punktgleichen Mannschaften katapultierte sich der 1. FC Heidenheim nach ganz oben, Düsseldorf verweilt hingegen zumindest bis Samstagnachmittag auf dem fünften Rang, könnte aber durchaus noch nach abrutschen. Gegen den FCH wäre ein Unentschieden leistungsgerecht gewesen, dass es letztendlich aber nicht für etwas Zählbares reichte, ärgerte die beteiligten Düsseldorfer enorm.

"Vor ein paar Monaten saß ich nach dem Klassenerhalt sehr glücklich hier, heute bin ich maximal enttäuscht", äußerte Daniel Thioune in der Mixed Zone. "Wir haben diese Niederlage auch aufgrund der Verletzungen teuer bezahlt", so der F95-Chefcoach weiter. Drei Fortunen mussten in Heidenheim angeschlagen ausgewechselt werden. Jordy de Wijs laut dem "Kicker" mit Adduktorenbeschwerden, der sich dabei auf Vereinsangaben bezieht. Daniel Ginczek erwischte es – mal wieder – am Knie, wobei eine Muskelverletzung vorliegen soll. Jorrit Hendrix musste wegen des Verdachts auf eine Gehirnerschütterung ebenfalls vorzeitig runter. Genaue Diagnosen stehen laut dem Fachblatt noch aus. "Doch das alles wird uns nicht umhauen", bezog sich Thioune auf das Verletzungspech. Auch für Offensivspieler Felix Klaus war es "mehr als ein gebrauchter Abend. Die Verletzungen waren extrem bitter."

"Und dann verlierst du durch so ein Eiertor"

"Und dann verlierst du durch so ein Eiertor. Da bin ich stocksauer", fügte Klaus an. Zwar lobte dieser die Mannschaftsleistung nach der Pause, doch "dann musst du wenigstens mit dem 1:1 nach Hause fahren. Wir hätten heute Erster werden können, das war unser Anspruch. Stattdessen fahren wir nun mit einer Niederlage im Gepäck fünf Stunden nach Hause." Ärger machte sich auch bei Kapitän Andre Hoffmann breit. Diesen wurmte es enorm, dass die verwaltende und nicht die auf Sieg spielende Mannschaft gewonnen hat. "Dass die noch den Lucky Punch setzen und nicht wir" ärgere Hoffmann besonders.