• Facebook
  • Twitter

Transfer geplatzt: Mamba besteht Medizincheck in Köln nicht

© imago images / Revierfoto

Kehrtwende im Fall Streli Mamba: Nachdem sich der Paderborner Stürmer und der 1. FC Köln bereits über einen Vertrag einig waren, nahte auch die Entscheidung zwischen den Vereinen. Aber wie der "Kicker" berichtet, fiel Mamba nun durch den Medizincheck – und Köln nimmt Abstand von der Verpflichtung.

MRT-Termin wegen Blessuren

Im dritten Angebot soll der SC Paderborn den Preis für Angreifer Streli Mamba ausgehandelt haben, den die Ostwestfalen von Beginn an für den wechselwilligen Stürmer gefordert hatten – 1,5 Millionen Euro. Damit wäre der 26-Jährige, der vor vier Jahren noch vom SV Sandhausen II in der Oberliga zum FC Energie Cottbus in der Regionalliga wechselte, zum 1. FC Köln gewechselt und der Bundesliga erhalten geblieben.

Doch der Transfer platzte auf der Zielgeraden. Die Finanzen zwischen allen Parteien waren bereits ausgehandelt, der obligatorische Medizincheck erfolgte am Freitag. Allerdings mit bitteren Erkenntnissen aus Sicht der Beteiligten: Mamba fiel durch. Besonders ein MRT-Termin sollte den Kölnern Aufschluss darüber geben, welche Blessuren den Paderborner Stürmer zuletzt belasteten. Nun ergab sich, dass "aufgrund muskulärer Probleme auf absehbare Zeit nicht einsatzfähig gewesen wäre". Köln kippte den Deal.

Auch Monza-Deal platzte

"Aktuell könnte er weder trainieren noch spielen. Das Risiko einer längeren Ausfallzeit wollen wir nicht eingehen, deshalb haben wir uns gegen eine Verpflichtung entschieden", begründet FC-Manager Horst Heldt die Absage des Bundesligisten. Für Streli Mamba scheitert damit bereits der zweite Wechsel in diesem Sommer. Vor Wochen war er bereits mit dem italienischen Zweitligisten AC Monza im Gespräch, wurde damals sogar von den Ostwestfalen für einen Termin in Italien vom Training befreit. Zu einem Wechsel kam es allerdings nicht. Der steile Karriereaufstieg des Angreifers gerät ins Stocken: Erst im Juli 2018 debütierte Mamba im deutschen Profi-Fußball, damals in der 3. Liga. Nun verbleibt er zunächst beim SC Paderborn in der 2. Bundesliga.