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Trennung von Reservisten? Bewegung im Arminia-Kader denkbar

© IMAGO / Sportfoto Rudel

Im kommenden Jahr wird sich Arminia Bielefeld unter anderem im Trainingslager im spanischen Benidorm auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten. Ob dann noch alle Akteure, die zurzeit zum Kader gehören, noch unter Vertrag stehen werden, ist offen. In der Winter-Transferphase deutet sich Bewegung auf der Bielefelder Alm an.

Kapinos nach Verletzung raus

"Wir haben eine Basis gelegt, auf der man aufbauen kann", sagte DSC-Cheftrainer Daniel Scherning zuletzt vor der Winterpause, nachdem er im Endspurt noch zwei Siegen gegen Paderborn (2:0) und Magdeburg (3:1) eingefahren hatte. Klar sei, dass es für die Bielefelder trotzdem in der zweiten Saisonhälfte nur um den Klassenerhalt ginge. Dafür muss der 39-Jährige das passende Personal auswählen – und im Winter könnte es deswegen zu Trennungen von Reservisten kommen.

Dazu zählt in erster Linie Stefanos Kapino, der sich in der vergangenen Saison als Ersatzmann von Stefan Ortega auf die Bank setzte und in dieser Spielzeit als Nachfolger prädestiniert war. Wegen eines Muskelfaserrisses im August verpasste er jedoch sieben Partien – und seitdem hat sich Martin Fraisl als Stammtorhüter festgebissen. Weil auch Nachwuchstorhüter Arne Schulz zurzeit die Nase vorn zu haben scheint, wäre Kapinos als dritter Torwart wohl ein Abschiedskandidat.

DSC will Hack und Okugawa halten

Auf geringe Einsatzzeiten kommen derweil auch die Talente Burak Ince (36 Minuten), Mateo Klimowicz (117 Minuten) und Benjamin Kanuric (166 Minuten). Während die Bielfelder bei Ince und Kanuric überlegen könnten, ob sich die beiden Youngsters andernorts Spielpraxis auf Leihbasis holen könnten, ist Klimowicz bereits selbst als Leihspieler auf der Alm – und der VfB Stuttgart kündigte bereits jüngst an, dass ein Rückzug der Leihe denkbar wäre. Mit Silvan Sidler hat zudem jüngst ein ambitionierter Spieler seinen Stammplatz verloren, der bis dahin gesetzt war.

Fraglich ist darüberhinaus, ob Bielefeld seine Leistungsträger halten kann. Begehrt sind Robin Hack (acht Tore/zwei Vorlagen) und Masaya Okugawa (drei Tore/sechs Vorlagen). Daniel Scherning stellte jedoch klar: "Es geht nicht darum, die Spieler abzugeben, die aktuell den Unterschied ausmachen." Dennoch wird der gemeinsame Marktwert von beiden Spielern auf rund sieben Millionen Euro geschätzt – eine Summe, die in Bielefeld ebenfalls einen Unterschied ausmachen kann. Mit welchem Personal der Fußballlehrer ins Trainingslager vom 12. bis 19. Januar reisen wird, ist daher noch offen.