Trotz Roter Laterne im Winter: Kabaca hat "keine Zweifel" an Schwartz

Der SV Sandhausen hat die Hinrunde als Tabellenletzer beendet, steht aber nur einen Punkt hinter dem rettenden Ufer. Zweifel an Cheftrainer Alois Schwartz gibt es deswegen nicht. Außerdem glaubt Sportchef Mikayil Kabaca nicht, dass Leistungsträger aufgrund der Situation im Winter wechseln werden.

"Er hat bewiesen, was möglich ist"

Seit 14 Monaten dauert die zweite Amtszeit von Alois Schwartz beim SV Sandhausen an. Bereits zwischen 2013 und 2016 sammelte der Cheftrainer durchschnittlich 1,28 Punkte pro Partie in 108 Spielen - und nach 46 weiteren Begegnungen seit September 2021 steht das Konto des 55-Jährigen bei exakt demselben Schnitt.

Für Mikayil Kabaca, den Sportlichen Leiter der Sandhausener, steht der Fußballlehrer nicht zur Debatte, wie er gegenüber der "dpa" betonte: "Er hat bewiesen, was möglich ist, und die Mannschaft hat auch gezeigt, dass die Moral intakt ist. Es gibt keine Zweifel an Alois' Arbeit." Mit 16 Punkten aus 17 Spielen hält der SVS zur Winterpause zwar die Rote Laterne fest, doch der erste Nicht-Abstiegsplatz ist nur einen Zähler entfernt.

Keine Abgänge geplant

Am Hardtwald ist deswegen in der Rückrunde Zusammenhalt gefragt - und Gerüchte um Stammtorhüter Patrick Drewes, der mit dem FC Liverpool in Verbindung gebracht wurde, oder Jannik Bachmann beschäftigen Kabaca nicht. "Ich habe keine Sorge, dass für uns wichtige Spieler gehen. Keiner besitzt eine Ausstiegsklausel", versicherte der Sportchef.

Durch die Rückkehr von Chima Okoroji oder Erik Zenga aus dem SVS-Lazarett sind für Schwartz zudem in der zweiten Saisonhälfte weitere Personalien verfügbar. Nun gilt es, die Schwächen abzustellen, fand Kabaca: "Es liegt an Unkonzentriertheiten und daran, dass der letzte Wille gefehlt hat." In der Rückrunde sollte das dem SVS nicht mehr passieren.

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