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Über 50.000 Euro Geldstrafe für den 1. FC Kaiserslautern

IMAGO / Dennis Hetzschold

Saftige Geldstrafe für den 1. FC Kaiserslautern! Wie der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag vermeldete, muss der Aufsteiger insgesamt 52.425 Euro Strafe zahlen. Die Pfälzer können jedoch bis zu 17.400 Euro für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen verwenden. Geahndet wurden sechs Fälle unsportlichen Verhaltens der FCK-Fans.

Papierkugeln verzögerten Anpfiff

Das Sportgericht des DFB hat den 1. FC Kaiserslautern im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen sechs Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit zwei Geldstrafen in Gesamthöhe von 52.425 Euro belegt. Immerhin kann der Klub davon bis zu 17.400 Euro für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen verwenden. Dies müsste dem Verband bis zum 31. Dezember 2022 nachgewiesen werden.

Geahndet wurden damit die Vorfälle im Hin- und Rückspiel der Aufstiegsrelegation gegen Dynamo Dresden. Beim Heimspiel am 20. Mai sollen die Lautrer Anhänger vor und während des Duells "mindestens 38 pyrotechnische Gegenstände" gezündet haben, teilte der DFB mit. Auch eine Leuchtspur wurde abgeschossen. Zudem hätten die Anhänger aus den für eine Choreographie verwendeten Papierbögen teilweise Kugeln geformt und auf den Rasen geworfen, "so dass sich der Anpfiff um eine halbe Minute verzögerte, weil der Ordnungsdienst erst die Kugeln wieder wegräumen musste. Darüber hinaus wurde in der 57. Minute aus dem Kaiserslauterer Zuschauerblock eine Plastik-Colaflasche in Richtung des Schiedsrichterassistenten geworfen, welcher vom Inhalt der Flasche getroffen wurde", heißt es in der Mitteilung.

Leuchtkugel Richtung Dresdner Block abgefeuert

Auch im Rückspiel am 24. Mai hatten die FCK-Fans negativ auf sich aufmerksam gemacht. In Dresden wurde Pyrotechnik im Pfälzer Block abgebrannt. "Vor Spielbeginn flog zunächst eine Leuchtkugel in einen benachbarten Block mit Dresdner Zuschauern und verzögerte sich der Anpfiff um zwei Minuten, weil Böller in den Innenraum geworfen wurden. Insgesamt zündeten Kaiserslauterer Zuschauer im Rahmen der Partie mehr als 70 pyrotechnische Gegenstände. In der 68. Spielminute wurden außerdem mindestens zwei Becher auf einen Dresdener Spieler geworfen."