MSV Duisburg: Uerdingen zieht aus, der VfB Homberg ein

Auch in der kommenden Spielzeit wird der MSV Duisburg nicht der einzige Verein sein, der seine Heimspiele in der Schauinsland-Reisen-Arena austrägt: Der VfB Homberg wird das 31.500 Zuschauer fassende Stadion ebenfalls nutzen. Der Duisburger Stadtteilverein ist aktueller Spitzenreiter der Oberliga Niederrhein und wird im Falle eines Aufstiegs jene Heimspiele, die als Hochrisikospiele eingestuft werden, in der Arena austragen.

Gute Verbindung zwischen den Vereinen

Der MSV Duisburg hilft damit den Hombergern einen Teil der Lizenzauflagen für die Regionalliga zu erfüllen: "Mit dem VfB verbindet uns eine jahrelange Partnerschaft. Unsere Frauen tragen im PCC Stadion des VfB ihre Bundesliga-Heimspiele aus, mit den Profis sind wir dort immer wieder mit Testspielen zu Gast. Da ist es für uns selbstverständlich, dass wir dem VfB in dieser Übergangsphase helfen" erklärt Geschäftsführer Peter Monhaupt im "Kicker". Zumindest in den Spielen gegen Alemannia Aachen oder Rot-Weiss Essen dürfte also das Stadion des Zweitligisten zur Austragungsstätte werden.

Der MSV weint dem KFC keine Träne nach

Das Verhältnis zum scheidenden Untermieter - dem KFC Uerdingen - gilt dagegen als mindestens ebenso ramponiert wie es der Duisburger Rasen Mitte März war. Schon zum zweiten Mal in dieser Spielzeit musste der Rasen in der Arena jüngst neu verlegt werden. Das Spiel des MSV gegen den 1. FC Köln musste aufgrund von Unbespielbarkeit des Rasens gar verschoben werden, weil der Untermieter am Vorabend des eigenen Spiels trotz anhaltendem Dauerregen sein Drittliga-Spiel gegen Fortuna Köln austrug. Eine solche Gefahr dürfte angesichts der lediglich vereinzelten Gastspiele des VfB Homberg daher nicht weiter existieren.

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