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Verhoek wohl ohne Perspektive beim MSV Duisburg

John Verhoek hat beim MSV Duisburg nach nur einem halben Jahr offenbar keine Perspektive mehr. Einem Bericht der "Bild" zufolge haben die Meidericher dem glücklosen Mittelstürmer für die laufende Transferperiode die Suche nach einem neuen Klub nahegelegt.

Flop statt Hoffnungsträger

Verhoek war im vergangenen Sommer als ein großer Hoffnungsträger an die Wedau gekommen. Nach seinen zehn Treffern für Duisburgs Ligakonkurrenten 1. FC Heidenheim in der zurückliegenden Saison sollte der ablösefrei verpflichtete Niederländer bei den Zebras zu einem ruhigen Saisonverlauf beitragen. Allerdings konnte Verhoek vor der Winterpause alles andere als überzeugen: In 15 Pflichtspielen traf der 29-Jährige lediglich einmal ins Schwarze.

Für den MSV könnte Verhoek im Falle einer weiter erfolglosen Vereinssuche zu einem buchstäblichen Luxusproblem geraten: Der Torjäger a.D. zählt nach Informationen der "Bild"-Zeitung mit einem monatlichen Gehalt von 27.000 Euro zu den Großverdienern der Westdeutschen und belastet damit den Etat erheblich. Zudem kann sich Verhoek kaum Chancen auf regelmäßige Einsätze machen: Einerseits hat der Angreifer bei Duisburgs Trainer Torsten Lieberknecht keine guten Karten, und andererseits holte Duisburg erst zu Jahresbeginn für mehr Durchschlagskraft in der Offensive Lieberknechts norwegischen Ex-Spieler Harvard Nielsen aus gemeinsamen Zeiten bei Eintracht Braunschweig vom benachbarten Bundesligisten Fortuna Düsseldorf als zusätzlichen Mittelstürmer.

Trio kann gehen

Verhoek, für den sich bisher kein Abnehmer finden ließ, ist allerdings nicht der einzige Namen auf Duisburgs Streichliste. Auch die Abwehrspieler Yanni Regäsel und Thomas Blomeyer sowie Ersatztorhüter Daniel Davari können den MSV verlassen.