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Vertrag bis 2024: Julius Kade zurück bei Dynamo Dresden

SGD / Steffen Kuttner

Es ist eine der verrücktesten Geschichten dieses Transfersommers! Nachdem Julius Kade die SG Dynamo Dresden Anfang Juni Richtung Union Berlin verlassen hatte, haben die Sachsen den 22-Jährigen am Mittwoch wieder verpflichtet. Der Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2024.

Bei Union nicht durchgesetzt

Der Ausflug in die Hauptstadt war ein kurzer für Julius Kade. Offiziell war er nur drei Wochen Teil der Köpenicker Mannschaft. Nun ist er wieder zurück in Dresden, wo er bereits in der vergangenen Saison Teil des Aufstiegsteams war. Aufgrund seiner Leistungen zog Union Berlin, die ihn im Sommer 2020 zu Dynamo abgegeben hatten, eine vereinbarte Rückkauf-Option und verpflichtete den Linksfuß für angeblich 500.000 Euro zurück. Doch schnell zeichnete sich ab, der langjährige Hertha-Nachwuchsspieler würde sich beim Erstligisten nicht durchsetzen können. Bereits in den vergangenen Tagen kamen Gerüchte über eine Rückkehr Kades zur SGD auf.

"Hier, wo ich unbedingt weiter Fußball spielen wollte"

Diese ist nun perfekt. Über die Höhe der Ablöse wurde wie gewohnt keine Angabe gemacht. Der Zugang, der gefühlt keiner ist, sei "ein sehr gut ausgebildeter Spieler, mit einem großartigen Charakter. Er hat sich in der vergangenen Saison bei uns super entwickelt und gezeigt, wie wichtig er für unsere Mannschaft sein kann. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir im Interesse aller am Transfer beteiligten Parteien nun eine optimale Lösung gefunden haben. Es war sowohl unser als auch ‚Jules‘ ausdrücklicher Wunsch, dass er auch in den kommenden Jahren bei Dynamo spielt", erklärt Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

"Die Sommertransferphase nimmt für mich mit meinem doppelten Vereinswechsel nun von Union zurück nach Dresden einen glücklichen Ausgang. Ich bin wieder ein Teil der Dynamo-Familie und freue mich unheimlich auf die kommende Zeit", so Kade. Er habe die Stadt und den Verein "im zurückliegenden Jahr lieben gelernt. Ich bin wieder hier, wo ich unbedingt weiter Fußball spielen wollte".