Vertrag wohl verlängert: Gersbeck per Klausel bis 2027 gebunden
Marius Gersbeck bleibt bei Hertha BSC. Nach Informationen vom "kicker" wurde der zum Saisonende auslaufende Vertrag automatisch per Klausel verlängert.
Nominierungen für den Spieltagskader
Im Sommer 2023 kehrte Marius Gersbeck zum Hauptstadtklub zurück. In der Anfangszeit wurde eine Anklage wegen schwerer Körperverletzung gegen den 30-Jährigen erhoben, weil es während des Trainingslagers der Berliner im österreichischen Zell am See zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf einer Veranstaltung gekommen war. Hertha suspendierte den Torhüter seinerzeit und begnadigte ihn später, sodass Gersbeck inzwischen 16 Mal das Trikot der Berliner in Pflichtspielen trug. Darüber hinaus saß der 30-Jährige regelmäßig als Ersatzmann von Stammkeeper Tjark Ernst auf der Bank.
Diese Nominierungen für den Spieltagskader sorgten wohl dafür, dass sich der im Sommer auslaufende Vertrag von Gersbeck schon längst verlängert hat. Laut "kicker" war eine festgeschriebene Anzahl von Spielen nötig, damit eine Vertragsklausel automatisch greift. Obwohl der Hauptstadtklub das Erreichen dieser Grenze nicht offiziell kommuniziert hat, soll das Arbeitspapier von Gersbeck inzwischen bis 2027 gültig sein. Sollte Hertha BSC den Aufstieg verpassen, was zu einem Abschied von Ernst führen könnte, würde Gersbeck in der neuen Saison um die Nummer eins bei der Alten Dame konkurrieren.