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VfL-Angreifer Santos fit für KSC? "Quote ist nicht so schlecht"

© imago images / Sportphoto Paetzel

Vor dem 10. Spieltag der laufenden Saison spielt der VfL Osnabrück weiterhin in der Gruppe der Spitzenkandidaten mit. Gegen den Karlsruher SC könnte Cheftrainer Marco Grote dabei vielleicht wieder auf Torjäger Christian Santos zurückgreifen. Mit genügend Selbstvertrauen könnte dann auch an der Bremer Brücke wieder furios gepunktet werden.

"Kann wohl dabei sein"

Im letzten Heimspiel setzte es eine deutliche 1:4-Niederlage für den VfL Osnabrück gegen Nürnberg, doch am Hamburger Millerntor konnten sich die Lila-Weißen schnell wieder rehabilitieren. "Wir haben uns schon einen Kopf gemacht nach dem Nürnbergspiel, die Niederlage tat schon ziemlich weh. Der direkte Turnaround tut sehr, sehr gut", kommentierte auch David Blacha die gelungene Wende vor der kommenden Partie gegen Karlsruhe. Dann soll wieder an der Bremer Brücke gejubelt werden: "Wir sind im Moment mit so viel Selbstvertrauen gesegnet, dass wir da sehr positiv rangehen und die drei Punkte hierbehalten wollen."

Der KSC kommt ebenfalls mit einer guten Serie nach Niedersachsen, die Aufgabe beschrieb Cheftrainer Marco Grote als "reizvoll". Möglicherweise kann er im Rahmen dieses Programm mit Christian Santos auftrumpfen, der nun länger mit einem Muskelfaserriss pausierte. Grote blickte voraus: "Bei Christian Santos bin ich optimistisch, aber endgültig kann ich es noch nicht sagen. Da werden wir uns genau zu abstimmen müssen, aber er kann wohl dabei sein. Bei Marc Heider sieht es noch nicht so gut aus, will ich aber nicht völlig ausschließen."

Heimbilanz aufbessern

Bis dahin vertraut der 48-Jährige weiterhin dem erfolgreichen Kader der letzten Wochen. Sorgen vor einem großen Pensum im Dezember hatte Grote derweil nicht: "Der Spielplan bringt einiges mit sich. Wir hatten noch die spezielle Situation wegen der Quarantäne. So wiederfährt uns im Dezember nichts neues, was wir nicht schon gehabt hätten und deswegen gehen wir dem recht entspannt entgegen." Denn "enge, intensive Spiele" sind in der 2. Bundesliga für den Coach sowieso "immer zu erwarten".

Seit Mittwoch ist zudem bekannt, dass bis zum Jahresbeginn weiterhin keine Fans in den Stadien zugelassen sein werden. Die Bremer Brücke bleibt somit ebenfalls leer. "Die entscheidenden Prozente, die wir hier an der Brücke sonst immer über die Fans herauskitzeln können, fehlt vielleicht ein bisschen", blickte Blacha auf die vergangenen Partien im heimischen Stadion zurück. Sieben Punkte an der Bremer Brücke stehen neun Zählern in der Ferne gegenüber, sodass auch der Mittelfeldspieler optimistisch blieb: "Die Quote ist nicht so schlecht für eine Zweitliga-Runde." Gegen Karlsruhe soll sie ausgebaut werden.