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VfL Bochum schließt Geschäftsjahr mit deutlichem Plus ab

Der VfL Bochum hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem ordentlichen Plus abgeschlossen. Das gab der Verein am Mittwochabend auf seiner Mitgliederversammlung bekannt. Demnach fuhr der Revierclub ein Gewinn von 833.000 Euro ein. Laut "Reviersport" möchte der Verein dennoch weiterhin 20 Prozent seiner Anteile veräußern.  

Unterm Strich steht ein Gewinn von 833.000 Euro 

Sportlich läuft es beim VfL Bochum nach wie vor noch nicht rund. Auch nach der Entlassung von Cheftrainer Robin Dutt stehen die Bochumer mit vier mageren Punkten aus sieben Spielen noch immer unter dem Strich, aus finanzieller Sicht schreibt der Verein aber derzeit positive Nachrichten. Denn wie der VfL am Mittwochabend auf seiner Mitgliederversammlung bekanntgab, wurde das vergangene Geschäftsjahr mit einem Plus von 833.000 Euro abgeschlossen. Erwartet wurde zuvor lediglich ein Gewinn von 390.000 Euro. Auch in diesem Geschäftsjahr erwarten die Bochumer wieder ein positives Ergebnis, derzeit geht man von einem Gewinn von 100.ooo Euro aus.

Investorensuche läuft weiter 

Um sich finanziell einen noch weiteren Spielraum zu erschließen, ist der Verein dennoch weiterhin auf der Suche nach einem Investoren. Der Zeitschrift "Reviersport" nach will der VfL Bochum 20 Prozent seiner Anteile für rund 20 Millionen Euro veräußern. "Unser Ziel ist es, den Umsatz unabhängig von Fernsehgeld-Schwankungen und Transfererträgen auf über 35 Millionen Euro zu steigern", wird Finanzvorstand Ilja Kaenzig zitiert. Laut dem 46-Jährigen finden seit rund sechs Monaten sogar konkrete Gespräche mit möglichen Investoren statt: "Ein Investoreneinstieg ist eine Generationenentscheidung, deshalb arbeiten wir mit größtem Respekt und ganz viel Demut an dieser Aufgabe", so Kaenzig weiter. Möglich gemacht wurde der Einstieg eines Geldgebers durch die Ausgliederung der Profiabteilung, die bereits vor zwei Jahren vollzogen wurde.