2:1 gegen Aue: VfL Bochum setzt Serie fort

Der VfL Bochum hat seinen guten Lauf fortgesetzt. Der 2:1-Heimerfolg gegen Auge war bereits der Fünfte Punktedreier aus den vergangenen sechs Spielen. Mit fünf Zählern Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz ist bei nur noch zwei Begegnungen der Zug für mehr wohl abgefahren.
VfL legt los wie die Feuerwehr
"Ich will auf jeden Fall mindestens Sechster werden. Vor ein paar Wochen haben wir noch nach unten geschaut – umso schöner, dass wir das jetzt nicht mehr müssen. Träumen darf jeder, aber es liegt nicht in unserer Hand“, so Kevin Stöger gegenüber "derwesten.de".
Das Team von Trainer Robin Dutt war bestens in die Partie gekommen. Bereits nach drei Minuten jubelten die VfL-Fans. Robbie Kruse hatten einen feinen Pass von Sturmpartner Lukas Hinterseer aus einer leichten Abseitsstellung zum 1:0 verwertet. Doch Aue ließ sich nicht beirren und kam offensiv besser ins Spiel. Durch einen Direktschuss von Köpke durch die Beine von Keeper Manuel Riemann kassierte der VfL in der 16. Minute den Ausgleich. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit rettete Riemann in höchster Not gegen Bertram. "Aue hat richtig guten Fußball gespielt. In der ersten Halbzeit hatten wir etwas Glück", so Anthony Losilla auf der VfL-Webseite.
Bochum hat das bessere Ende für sich
Im zweiten Durchgang agierten beide Teams zunächst auf Sparflamme. Dann kam der VfL besser in Tritt. Der Australier Kruse scheiterte in der 62. Minute aus elf Metern an Männel. Nach einer Notbremse von Kempe an Kruse gab es Rot für den Auer. "Wir waren etwas dominanter, die Rote Karte hat uns aber auch gut zu Gesicht gestanden", meinte Chefcoach Robin Dutt anschließend. Der Übungsleiter wechselte offensiv, doch es war wieder Kruse der Männel ein zweites Mal überwand. Davon erholten sich die Gäste nicht mehr. So ein Lauf ist nicht selbstverständlich, da gehört auch viel dazu. Hoffen wir, dass dieser Lauf noch die restlichen zwei Spiele anhält, um noch irgendwo dran zu kratzen“, so Patrick Fabian.