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VfL Osnabrück: Feldhoff setzt auf Philipp Kühn im Tor

© IMAGO / Nico Paetzel

Am vergangenen Wochenende hätte Markus Feldhoff als Cheftrainer des VfL Osnabrück debütieren sollen, doch das Spiel gegen Regensburg wurde aufgrund von Corona-Fällen beim Gegner verlegt. Dennoch traf der neue Übungsleiter bereits personelle Entscheidungen. So wird beispielsweise Philipp Kühn ins Tor zurückkehren.

"Klare Achse mit fünf Spielern"

In der 3. Liga war Philipp Kühn lange Zeit der Ersatzmann von Nils Körber und wäre dies wohl auch nach dem Aufstieg geblieben, wenn sich die Berliner Leihgabe nicht am Becken verletzt hätte. Kühn stand bereit – und überzeugte mit seinen Leistungen derartig, dass er aus dem Tor der Lila-Weißen nicht mehr wegzudenken war. Ähnlich sieht das auch Neu-Cheftrainer Markus Feldhoff. "Die Entscheidung ist gefallen, Philipp Kühn wird wieder im Tor stehen", kündigte der 46-Jährige im "Kicker" an, dass er den Torwartwechsel von Interimscoach Florian Fulland rückgängig machen wird.

Fulland nutzte die berüchtigte letzte Patrone auf der Torwartposition zuletzt in Sandhausen, um der Abwehr einen neuen Impuls zu geben. Einen Durchbruch in der Niederlagen-Serie gab der Wechsel zu Moritz Nicolas aber nicht, der 23-Jährige sah sich gar drei Elfmetern in einer Partie ausgesetzt. Zum Leidwesen von Nicolas wird es erst einmal keine weitere Bewährungsprobe geben, denn im Abstiegskampf setzt Feldhoff auf die Erfahrungen von Kühn. Für den Coach ist klar, dass der bisherige Schlussmann zur "klaren Achse mit fünf Spielern, die in der Regel spielen" gehören wird.

Verträge laufen aus

Gehört die Zukunft stattdessen Nicolas? Der Keeper ist von Borussia Mönchengladbach bis zum Saisonende ausgeliehen, besitzt dort aber einen Vertrag bis 2023. Gut möglich, dass der 23-Jährige seine Leihe somit verlängert, um im neuen Jahr erneut für mehr Spielpraxis anzugreifen. Denn auch bei Philipp Kühn geht es um einen neuen Vertrag. Der Stammkeeper steht ebenfalls bis zum Saisonende unter Vertrag und dürfte aufgrund seiner vergangenen Leistungen ein gewisses Interesse auf dem Markt entfacht haben – darunter wohl auch von Zweitliga-Konkurrenten. Im Abstiegskampf kann sich Kühn nun weiter empfehlen.