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Vier Gründe, warum wir uns auf die neue Saison freuen können

© imago/Eibner

Heute ist es endlich so weit: Die 2. Bundesliga startet – und auch in dieser Saison dürfen die Fans brisanten Derbys, traditionsreichen Klassikern und ersten Aufeinandertreffen entgegenfiebern! Die Liga lockt mit prominenten Spielern und purer Spannung ins Stadion. liga2-online hat vier Gründe aufgelistet, wieso die 2. Bundesliga der Spielzeit 2017/18 noch spektakulärer werden kann als je zuvor.

Grund 1: Ausgeglichene Liga

In der Vorsaison galten die beiden Absteiger Hannover 96 und VfB Stuttgart bereits vor dem ersten Spieltag als Top-Favoriten auf den direkten Wiederaufstieg. Mit einem dementsprechend hohen Budget gelang beiden Vereinen die Rückkehr in das Bundesliga-Oberhaus. Mit dem FC Ingolstadt und SV Darmstadt 98 kehren aber nun zwei Teams in die Zweitklassigkeit zurück, für die der Ausflug in die Bundesliga alles andere als selbstverständlich war. Sowohl der FCI als auch der SV98 peilen das obere Tabellendrittel an. Durch starke Konkurrenten wie Braunschweig Union Berlin oder einigen Überraschungsmannschaften dürfte der Kampf um den Aufstieg deutlich knapper und auf mehrere Schultern verteilt werden.

Grund 2: Neulinge mit Aufstiegseuphorie im Abstiegskampf

Durch den Relegationssieg der Regensburger kommen in dieser Saison gleich drei neue Vereine aus der 3. Liga hoch. Neben dem erwähnten SSV Jahn spielten der traditionsreiche MSV Duisburg und Holstein in der vergangenen Drittliga-Saison stark auf. Auch in der neuen Spielklasse wollen die Aufsteiger von ihren Qualitäten überzeugen. Schaut man sich die Budgets der Neuen an, wird schnell klar, dass es zunächst nur um den Klassenerhalt geht. Die beste Möglichkeit wäre ein guter Saisonstart, um sich schnell von den unteren Rängen abzusetzen. Mit den euphorisierten Fans und Spielern im Rücken ist das allen Neulingen zuzutrauen.

Grund 3: Traditionsreiche Stadien

Mit dem zuletzt sogar Bundesliga-erprobten Stadion am Böllenfalltor bringt der SV Darmstadt ein in die Jahre gekommenes Stadion zurück in die Liga. Sanierungsarbeiten sind geplant, doch die weitläufigen, zum Teil unüberdachten Tribünen sowie zahlreiche Stehplätze erinnern an die Fußballtempel aus früherer Zeit. Eine Mischung aus Tradition und Moderne präsentiert das Stadion an der Alten Försterei von Union Berlin. Die über 18.000 Stehplätze bei einer Kapazität von 22.012 Plätzen sind ein Alleinstellungsmerkmal im deutschen Fußball. Die Alte Försterei wurde zuletzt 2013 ausgebaut, das Stadion der Eisernen aus Berlin ist immer einen Besuch wert. Auch Stadien wie das Lauterer Fritz-Walter-Stadion, das Stadion des 1. FC Nürnberg, die Bielefelder Alm oder das berühmte Hamburger Millerntor machen die Stadionlandschaft der 2. Liga attraktiv.

Grund 4: Wertvolle Neuverpflichtungen

Zehn Millionen Euro zahlten die Zweitligisten insgesamt für Neuzugänge. Dem gegenüber stehen Einnahmen von knapp 27 Millionen Euro. Das Transferfenster ist zwar noch rund vier Wochen geöffnet und der eine oder andere Verein wird noch Verstärkungen unter Vertrag nehmen, doch bereits jetzt sind einige wertvolle Spieler in die 2. Bundesliga gewechselt. Den höchsten Marktwert hat Arminia Bielefelds Stürmer Andraz Sporar. Die Leihgabe des Schweizer Top-Klubs FC Basel weist einen Marktwert von 2,5 Millionen Euro auf. Für 1,3 Millionen Euro verpflichtete der FC St. Pauli Leihspieler Cenk Sahin vom türkischen Erstligisten Medipol Basaksehir. Dritter im Bunde ist der liga-interne Transfer von Stefan Kutschke. In der Vorsaison war Kutschke an Dynamo Dresden ausgeliehen und machte mit 16 Saisontoren auf sich aufmerksam. Nun zahlte Absteiger Ingolstadt 1,5 Millionen Euro an seinen Stammverein 1. FC Nürnberg für die Dienste des 28-jährigen Torjägers.