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Vor dem Derby: Fürth verlängert mit Cheftrainer Leitl bis 2023

© imago images / Zink

Die SpVgg Greuther Fürth setzt vor dem Frankenderby ein deutliches Zeichen für die Zukunft und verlängerte mit Cheftrainer Stefan Leitl bis 2023. Auch Co-Trainer Andre Mijatovic bleibt den Kleeblättern über diesen Zeitraum erhalten, um den Fürther Weg gemeinsam weiter zu ebnen.

58 Pflichtspiele an der Seitenlinie

24 Spiele absolvierten Stefan Leitl und Andre Mijatovic gemeinsam auf dem Platz, damals standen beide Ex-Profis beim FC Ingolstadt unter Vertrag. Inzwischen bilden Cheftrainer und Assistent ein erfolgreiches Duo an der Seitenlinie von Greuther Fürth, wo sie auch in Zukunft weiterhin für Jubel sorgen sollen. "Letztes Jahr haben wir von einem gemeinsamen Fürther Weg gesprochen", blickte Leitl auf seine letzte Vertragsverlängerung zurück und sieht sich – angesichts des zweiten Tabellenplatzes – auf dem richtigen Kurs. Umso erfreulicher, dass der 43-Jährigen diesen Weg weitergehen will – und zwar in beidseitigem Interesse: "Ich kann nur immer wieder betonen, wie wohl ich mich im Verein und in der Stadt fühle und wie viel Spaß mir die Arbeit hier mit dieser Mannschaft macht."

Mittlerweile stand Leitl in 58 Pflichtspielen an der Seitenlinie der Fürther, im Schnitt holte der gebürtige Münchener dabei 1,38 Punkte pro Partie. Insbesondere die laufende Saison, in der die Kleeblätter nach acht Spieltagen vom zweiten Rang grüßen, trug zu einer erfolgreichen Entwicklung bei. Die Vorjahres-Aussage von Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi, dass er, wenn er sich "einen Trainer backen" könne, Stefan Leitl dabei herauskäme, hält Bestand: "Diese Aussage gilt heute noch genauso wie damals. Stefan, Andre und das gesamte Trainerteam leisten hervorragende Arbeit. Und das messen wir nicht nur an den guten Ergebnissen, sondern insbesondere auch inhaltlich."

Leitl bleibt bescheiden

Mit einem Alterschnitt von nur 24,2 Jahren stellen die Kleeblätter aktuell das jüngste Team der Liga. Mit diesem lässt Leitl "mutigen Offensivfußball" spielen und kann "Hingabe und Leidenschaft" an die Spieler weitergeben. Diese Tugenden führten nun zur Vertragsverlängerung bis 2023. Leitl betonte allerdings, dass das nicht allein sein Verdienst ist: "Ich möchte mich an dieser Stelle aber auch ganz herzlich bei Andre, beim gesamten Trainerteam, aber auch allen Mitarbeitern bedanken, deren Arbeit ich sehr schätze." Die Spielvereinigung ist sich dessen auch bewusst, sodass das erfolgreiche Ex-Kollegen-Duo nun weiter an der Seitenlinie arbeiten darf.