Vorfälle in Karlsruhe: DFB zählt Dynamo an und ermittelt

Nach den Vorfällen beim Dynamo-Auswärtsspiel in Karlsruhe, als 36 Personen verletzt worden sind, hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bund (DFB) nun Ermittlungen gegen Dynamo Dresden eingeleitet. Zudem zählt Vizepräsident Rainer Koch die Sachsen an.

DFB beobachtet weiteres Vorgehen

In einer Mitteilung kündigt Koch an, die Lage "wegen der neuen Qualität der Vorfälle" am kommenden Freitag im DFB-Präsidium zur Sprache bringen zu wollen und "dort ausführlich mit den Vertretern der Liga analysieren." Man beobachte das Verhalten des Vereins und die Maßnahmen, die dort aus den Vorfällen gezogen werden, "sehr aufmerksam", so Koch. Die bisherigen Reaktionen seien weit hinter dem zurück geblieben, "was jetzt notwendig ist."

SGD kündigt Aufarbeitung an

Dynamo distanzierte sich unterdessen von den Vorfällen und kündigte an, die Geschehnisse "in den kommenden Tagen" intensiv aufzuarbeiten und gemeinsam mit allen beteiligten Sicherheitsträgern zu analysieren, "was konkret geschehen ist, welche Verstöße begangen worden sind und wie es zu den Vorfällen kommen konnte", so Manager Michael Born. "Daraus werden wir entsprechende Konsequenzen und Maßnahmen für die Zukunft ableiten, die nachhaltige Wirksamkeit entfalten, aber gleichzeitig nicht zu einer weiteren Eskalation beitragen sollen."

 

 

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