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Was aus den Abgängen des 1. FC Magdeburg geworden ist

© IMAGO / Christian Schroedter

13 Spieler haben den 1. FC Magdeburg im vergangenen Sommer verlassen. liga2-online.de zeigt, was aus ihnen geworden ist.

Trio wechselt nach Paderborn

Die Mannschaft von Christian Titz stieg mit einem großen Vorsprung von 15 Punkten vor dem dritten Platz auf, was zweifelsohne für die Qualität und das Potential des Drittliga-Kaders sprach. Deswegen war es auch kaum verwunderlich, dass sich höherklassige Konkurrenten – wie auch der SC Paderborn – für den ein oder anderen Spieler der Elbestädter interessierten. Dass dann aber gleich ein komplettes Trio gemeinschaftlich wechselt, ist eher ein Ausnahmefall. So schnüren Raphael Obermair, Sirlord Conteh und Ex-Kapitän Tobias Müller ihre Fußballschuhe jetzt aber an der Pader. Mit unterschiedlichem Erfolg

Obermair ist auf den Außenbahnen gesetzt, ob links oder rechts spielt für den Philippinen kaum eine Rolle. In 16 Spielen kommt der 26-Jährige auf ein Tor und drei Vorlagen – und auch Conteh hat den gleichen Scoringwert. Die meisten Spiele machte der pfeilschnelle Hamburger als Mittelstürmer und erzielte dabei zwei Tore und zwei Vorlagen. Müller, der im Sommer auch aus privaten Gründen einen Tapetenwechsel anstrebte, kommt derweil nur auf drei Einsätze in der Hinrunde. Fast immer hält sich der Ex-FCM-Kapitän als Joker auf der Bank bereit.

Vier Spieler blieben in der 3. Liga

In der 3. Liga verblieben gleich vier Spieler, obwohl sich Korbinian Burger das Engagement beim FC Erzgebirge Aue etwas anders vorgestellt haben dürfte. Die Veilchen kämpfen als Zweitliga-Absteiger gegen den Absturz in die Regionalliga – und Burger, der insgesamt auf elf Einsätze kommt, stand immerhin auch bei allen drei Siegen der Auer auf dem Rasen. Für Tobias Knost war dagegen klar, dass es mit dem SC Verl nur um den Klassenerhalt gehen würde. Nach einem Muskelfaserriss zum Saisonbeginn ist der Außenverteidiger inzwischen auf zehn Einsätze gekommen – inklusive eines Siegtreffers beim 1:0-Erfolg gegen Duisburg.

Rosig ist die Zeit von Henry Rorig beim VfL Osnabrück noch nicht. Zu Saisonbeginn wurde er regelmäßig vom Trainerteam als Joker in die Partien hineingeworfen, unter Tobias Schweinsteiger hat er sich den Stammplatz noch nicht erkämpft. Mit einem Startelfeinsatz und zehn Einwechslungen kommt der Verteidiger auf 250 Einsatzminuten – in neun Spielen kommt Adrian Malachowski beim SV Waldhof Mannheim auf eine ähnliche Zeit. Immerhin: Nach muskulären Problemen im Oktober wurde der defensive Mittelfeldspieler zuletzt immer wieder herangeführt worden.

Zwei Eigengewächse mit unterschiedlichen Wegen

Luka Sliskovic wählte im Sommer den Weg zurück in die Heimat, sodass er sich dem FC Schaffhausen in der zweithöchsten Spielklasse der Schweiz anschloss. Im Ligabetrieb verpasste der Flügelspieler bislang einen Scorerpunkt, die Mannschaft vom Hochrhein kämpft insgesamt gegen den Abstieg. Mit Philipp Harant und Ole Hoch verließen zudem zwei Eigengewächse den FCM – während Harant mit Chemie Leipzig nur zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter in der Regionalliga Nordost steht, konnte Hoch mit Germania Halbstadt bislang nur drei Zähler sammeln – Tabellenletzter.

Ersatzkeeper Benjamin Leneis kehrte nach seiner Leihe derweil zum FC Augsburg in die Bundesliga zurück, wo er in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Bayern zu sechs Einsätzen kam. Sebastian Jakubiak und Nico Granatowski sind dagegen noch auf der Suche nach einem neuen Verein.