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Wegen Pyrotechnik: HSV muss 900 Euro zahlen

IMAGO / Picture Point

Weil Fans des Hamburger SV im Spiel gegen Holstein Kiel Ende Oktober Pyrotechnik verwendeten, müssen die Hansestädter nun eine Strafe in Höhe von 900 Euro an den DFB bezahlen. Ursprünglich wäre die Strafe eigentlich doppelt so hoch ausgefallen, da der Zweitligist aber einen Täter identifizieren konnte und der DFB Rücksicht auf die finanziellen Einbußen der Vereine aufgrund von Corona nimmt, wurde die Strafe um 50 Prozent reduziert. 

Strafreduzierung von 50 Prozent

Letztlich sind es lediglich 900 Euro, die der Hamburger SV nach dem Einsatz von Pyrotechnik seitens seiner Anhänger im Spiel gegen Holstein Kiel am 30. Oktober nun als Strafe an den Deutschen Fußball-Bund bezahlen muss. Das gab das Sportgericht des DFB nach Anklageerhebung durch den Kontrollausschuss und einem Einzelrichterverfahren am Montagnachmittag bekannt. Dabei wurde die Strafe von eigentlich 1800 Euro zunächst um 25 Prozent reduziert, da der Verein zumindest einen der Täter erfolgreich ermitteln konnte. Einen weiteren Strafnachlass von ebenfalls 25 Prozent erhielten die Norddeutschen zudem, weil sie durch die verringerten Zuschauerkapazitäten in Corona-Zeiten sowieso schon finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. Der Verein hat der Strafe bereits zugestimmt, die damit rechtskräftig ist.