"Wenn wir ans Limit kommen": Backhaus will Spiel auf Augenhöhe
Aus vier Spielen sammelte Eintracht Braunschweig zuletzt nur noch einen Punkt. Besonders die Niederlage im Kellerkracher gegen Preußen Münster schmerzte, sodass die Mannschaft von Heiner Backhaus nun zu Erfolgserlebnissen gezwungen ist. Am Samstag (13 Uhr) geht es zum SC Paderborn 07.
"Nicht kleiner machen als wir sind"
Der BTSV ist auf den Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht, weil die Niedersachsen in der Vorwoche eine Führung gegen Preußen Münster aus der Hand gaben. "Es war für uns alle ein Stimmungskiller", blickte Heiner Backhaus auf die 1:2-Niederlage im Kellerkracher zurück. Der Cheftrainer wusste nach wie vor um die Bedeutung der Partie: "Ich habe vor dem Spiel davon gesprochen, dass es ein Stück weit auch ein Pflichtsieg ist - und wir hätten es aufgrund unserer Leistung auch gewinnen können."
So aber blieb Braunschweig nur zweiter Sieger, was die dritte Niederlage im vierten Spiel bedeutete. Die Eintracht kriselt erheblich. "Bei unserem Restprogramm sind unsere Heimspiele wichtig, deswegen kann ich jeden verstehen, der genauso bedröppelt war wie wir. Nur dürfen wir uns davon nicht leiten lassen. Es ist entscheidend, dass wir uns trotz der Niederlage nicht kleiner machen als wir sind", baute Backhaus seine Mannschaft wieder auf. Eine gute Phase - so wie sie Braunschweig im Dezember spielte - wird wieder nötig sein.
"Paderborn hat viel Selbstvertrauen"
Am Samstag wollen sich die Niedersachsen beim SC Paderborn 07 behaupten. Eine herausfordernde Aufgabe, der Backhaus jedoch optimistisch entgegen blickte. "Paderborn hat viel Selbstvertrauen, sie kommen aus einer guten Serie und spielen guten Fußball. Von der Grundordnung und ihren Prinzipien spielen sie ähnlich wie wir. Ich denke, dass es eine Spiel wird, in dem wir auf Augenhöhe sein können, wenn wir ans Limit kommen", fand der BTSV-Coach. Denn eines war klar: "Wir bereiten uns auf ein sehr wichtiges Spiel vor, bei dem wir Außenseiter sind, aber nicht so auftreten wollen." Um wieder wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.