"Werden die Zügel anziehen": Fürth-Trainer Vogel kündigt Konsequenzen an
Beim 0:2 gegen Dynamo Dresden präsentierte sich die SpVgg Greuther Fürth wie ein Absteiger. Nach dem Spiel war Trainer Heiko Vogel mächtig erzürnt über den Auftritt seiner Elf, der nicht folgenlos bleiben soll.
"Mir tut es leid für unsere Fans"
Schlechter hätte Fürth nicht in das neue Jahr starten können. Beim Tabellenletzten waren die Franken in allen Belangen unterlegen und verloren verdient. Für die schwache Vorstellung seiner Mannschaft bat Trainer Vogel nach dem Spiel um Entschuldigung: "Mir tut es sehr leid für unsere Fans, das ist für mich nicht selbstverständlich, dass wir hier von 1000 Fans unterstützt werden, die uns während des Spiels supporten, dann geht man mit null Punkten heim und hat nicht das Gefühl, dass wir alles so investiert haben, wie es im Abstiegskampf verlangt wird."
Der 50-Jährige war sichtlich angefressen über die Leistung seiner Elf. "Ich bin sehr wütend, ich muss etwas aufpassen in der Wortwahl", so Vogel, der nach vier Spielen im Amt immer noch auf einen Sieg wartet. Gegen Dresden war nicht mal mehr ein Aufbäumen zu erkennen. "Wir haben nicht das bewegt, was man bewegen muss, um einen Rückstand auszugleichen. Das war in den ersten Spielen anders und das dulde ich nicht", wurde Vogel deutlich.
"Es wird ein anderer Wind wehen"
Durch die Niederlage sind die Franken nun hinter Dresden auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt schon vier Punkte. In dieser Verfassung dürfte es schwer werden, den drohenden Abstieg zu vermeiden. Deshalb kündigte Vogel eine klare Aufarbeitung des Spiels und einen anderen Umgang mit der Mannschaft an. "Wir werden die Zügel anziehen, es wird ein anderer Wind wehen, als es bisher der Fall war. Ich glaube, dass das notwendig ist", so Vogel. Für die Kleeblätter geht es am nächsten Samstag mit dem nächsten Kellerduell daheim gegen Eintracht Braunschweig weiter.